Bild-Menü

 

Drehen > Eigene

Unterstützt von Photoshop Elements 13 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Erweitert in ElementsXXL4

ElementsXXL fügt diesem Dialog die Kästchen "Inhaltssensitiv" und "Farbanpassung" hinzu. Das Kästchen "Inhaltssensitiv" füllt nach Klicken auf OK transparente oder leere Bereiche mit Bildinhalten. Indem Sie das Kästchen Farbanpassung aktivieren, verwenden Sie eine alternative Version des Algorithmus, der zusätzlich versucht, die Farben anzupassen.

 

Drehen > Ebene Frei Drehen, Transformieren > Frei Transformieren / Neigen / Verzerren / Perspektivisches Verzerren , Skalieren > Skalieren

Unterstützt von Photoshop Elements 13 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Erweitert in ElementsXXL4

All diese Menüpunkte aktivieren das Transformieren-Werkzeug. ElementsXXL fügt dem WZ-Optionen-Fenster des Transformieren-Werkzeugs die Kästchen "Inhaltssensitiv" und "Farbanpassung" hinzu. Das Kästchen "Inhaltssensitiv" füllt transparente oder leere Bereiche mit Bildinhalten, nachdem das Werkzeug angewendet wurde. Indem Sie das Kästchen Farbanpassung aktivieren, verwenden Sie eine alternative Version des Algorithmus, der zusätzlich versucht, die Farben anzupassen.

 

Drehen > Ebene ... drehen / Ebene ... spiegeln

Unterstützt von Photoshop Elements 13 und höher
Erforderlich: Ein 16-bit Bild muss geöffnet sein.
Erweitert in ElementsXXL4

Normalerweise können diese fünf Menüpunkte nur bei Bildern mit 8-bit pro Kanal verwendet werden. ElementsXXL erlaubt die Anwendung auch auf 16-bit Bilder.

 

Drehen > Bild gerade ausrichten (und freistellen) (Inhaltssensitiv)

Unterstützt von Photoshop Elements 13 und höher
Erforderlich: Ein 16-bit Bild muss geöffnet sein.
Erweitert in ElementsXXL 4

Die nicht-inhaltssensitive Version dieser zwei Menüpunkte begradigt (und beschneidet) Bilder automatisch durch das Aufspüren unebener Bildlinien. Im Ergebnis wird das Bild gedreht, was zu leeren oder transparenten Bildbereichen führt. ElementsXXL fügt inhaltssensitive Versionen dieser zwei Menüpunkte hinzu, welche die leeren oder transparenten Bereiche automatisch mit Bildinhalt füllen.

Ein Dialog mit einem Farbanpassung-Kästchen wird für diesen Befehl angeziegt. Das Farbanpassung-Kästchen teilt dem Inhaltssensitiv-Algorithmus mit, die Bildfarben zu justieren falls nötig. Manchmal sieht das Endergebnis dadurch besser oder aber auch schlechter aus.

 

Transformieren > Verkrümmen

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild sollte geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 3.0, erweitert in 4.0

Die Verkrümmen-Funktion bietet 16 Methoden um ein Bild zu verbiegen. Die Option Benutzerdefiniert zeigt ein 16-Punkt-Gitter über dem Bild an. Durch ziehen jeder der 16 Kontrollpunkte können Sie genau bestimmen welcher Bereich des Bilder wie verkrümmt wird. Wenn es transparente Ebenenbereiche gibt oder eine Auswahl vorhanden ist, passt das Werkzeug "Verkrümmen" sein Gitter daran an und platziert es nicht wie üblich über das gesamte Bild.

Die anderen 15 Optionen des Verkrümmen-Kombinationsfeldes wenden unterschiedliche Verkrümmungsformen an. Diese können mit den drei Reglern und dem Kästchen angepasst werden. Der Biegung-Regler verändert die Verkrümmungsform und die Horizontal und Vertikal Regler knautschen die Enden der Form horizontal und vertikal. Das Kästchen Drehen dreht die Verkrümmungsform um 90 Grad, wodurch zwischen horizontaler und vertikaler Ausrichtung umgeschaltet wird. Das Kästchen "Inhaltssensitiv" füllt transparente Bereiche mit Bildinhalt, nachdem das die Funktion angewendet wurde. Indem Sie das Kästchen Farbanpassung aktivieren, verwenden Sie eine alternative Version des Algorithmus, der zusätzlich versucht, die Farben anzupassen.

Klicken Sie die Zurück-Schaltfläche, um von vorne zu beginnen. Dies bringt das 16-Punkte-Gitter in seinen Ausgangszustand zurück und setzt die Regler auf die Ausgangswerte zurück. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie das grüne Häkchen, um die Änderungen zu bestätigen. Der rote durchgestrichene Kreis oder die Esc-Taste bricht den Vorgang ab.

 

Transformieren > Perspektivische Verformung

Unterstützt von Photoshop Elements 13 und höher
Erforderlich: Ein Bild sollte geöffnet sein.

Hinzugefügt in ElementsXXL 3.0, erweitert in 4.0

Perspektivische Verformung verbiegt das Bild perspektivisch. Es gibt zwei Modi. Zuerst müssen Sie ein Rechteck auf das Bild malen, was den Layout-Modus aktiviert. Ziehen Sie nun die vier Kontrollpunkte um dieses Quellrechteck zu modifizieren. Wenn das Bild perspektivisch falsch ist, sollten Sie das Quellrechteck so ändern, dass es den krummen Linien im Bild folgt. Wenn das Bild perspektivisch korrekt ist und Sie die das ändern möchten, lassen Sie am besten das Quellrechteck wie es ist.

Um in den Verkrümmen-Modus zu gelangen, drücken Sie entweder die Enter-Taste oder klicken Sie die Verkrümmen-Schaltfläche auf dem Perspektivische Verformung Dialog. Nun sehen Sie das Zielrechteck, welches mit dem ursprünglichen, gemalten Rechteck identisch ist. Wenn Sie seine vier Eckpunkte verschieben, sehen Sie sofort den Effekt des perspektivischen Verkrümmens. Die drei kleinen Schaltflächen des Dialogs passen das Zielrechteck vertikal, horizontal oder beidseitig an. Die Zurück-Schaltfläche lässt Sie neu starten. Das Kästchen "Inhaltssensitiv" füllt transparente Bereiche mit Bildinhalt, nachdem die Funktion angewendet wurde. Indem Sie das Kästchen Farbanpassung aktivieren, verwenden Sie eine alternative Version des Algorithmus, der zusätzlich versucht, die Farben anzupassen.

Sie können zwischen Layout- und Verkrümmen-Modus mit den entsprechenden Schaltflächen jederzeit wechseln, um beide Rechtecke neu anzupassen. Um den Endeffekt anzuwenden drücken Sie die Enter-Taste oder klicken Sie das grüne Häkchen. Brechen Sie mit dem roten Kreis oder der Esc-Taste ab.

 

Ebenen automatisch ausrichten

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Mindestens zwei Ebenen müssen im Ebenen-Bedienfeld ausgewählt sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 1.0

Die Ebenen-automatisch-ausrichten-Funktion ermöglicht das Ausrichten von zwei oder mehreren, sehr ähnlichen Fotos, um sie zu einem Bild zu kombinieren. Dies ist sehr nützlich, wenn Sie verschiedene Aufnahmen der gleichen Szene kombinieren wollen, beispielsweise eine Gruppe von Leuten oder Fotos mit unterschiedlicher Belichtung oder Schärfentiefe, oder wenn Sie Panoramabilder kombinieren möchten.

Zuerst müssen Sie jedes Foto auf einer eigenen Ebene platzieren. Dann wählen Sie alle Ebenen im Ebenen-Bedienfeld aus und betätigen den Ebenen-automatisch-ausrichten-Menüpunkt. Nach der Ausrichtung der Ebenen können Sie Ebenenmasken verwenden, um nur die besten Teile einer jeden Ebene sichtbar zu machen.

Im Dialog "Ebenen automatisch ausrichten" können Sie zwischen verschiedenen Optionen wählen, um die Bilder auszurichten und eine automatische Objektivkorrektur durchzuführen.

Die Auto-Option wählt die beste(n) Methode(n) für die Ausrichtung aus. Wenn Sie sich für eine der anderen Wahlmöglichkeiten entscheiden, wird das Bild nur auf eine Weise ausgerichtet. Ein aktiviertes Vignettierungsentfernung-Kästchen ebenso wie Geometrische Verzerrung führt die entsprechenden Korrekturen aus.

 

Ebenen automatisch füllen

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Mindestens zwei Ebenen müssen im Ebenen-Bedienfeld ausgewählt sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 1.0

Diese Funktion ermöglicht Ihnen, aus verschiedenen Bildern entweder eine Panoramaszenerie mit nahtlosen Übergängen zu erstellen oder die Schärfentiefe von Makrofotos zu verstärken.

Der Dialog bietet nur zwei Überblendmethoden zur Auswahl. Ein aktivertes Kästchen gewährleistet nahtlose Töne und Farben.

 

Zuschneiden

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Das Bild muss einen farbigen Rahmen oder eine Ebene mit transparenten Pixeln enthalten.
Hinzugefügt in ElementsXXL 1.0

Der Zuschneiden-Menüpunkt erlaubt Ihnen, farbige oder transparente Bereiche an den Rändern eines Bildes wegzuschneiden. Dies ist nützlich, wenn Sie ein Foto eingescannt haben und überflüssige Bereiche entfernen möchten.

Der Zuschneiden-Dialog lässt Sie unter drei Möglichkeiten wählen: Sie können entweder transparente Pixel einer Ebene oder Pixel einer bestimmten Farbe wegschneiden. Die Farbe kann von ganz links oben oder aus der unteren rechten Ecke gewählt werden. Die vier Kästchen legen fest, welche Seiten zugeschnitten werden sollen.

 

Skalieren > Bildgröße

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Erweitert in ElementsXXL 5.0

ElementsXXL ersetzt den Bildgröße-Dialog von Photoshp Elements durch einen eigenen Dialog, der ähnlich aussieht und funktioniert wie der von Photoshop CC. Dieser ermöglicht neue Neu-berechnen-Optionen und ist einfacher zu bedienen. Wenn Sie dennoch den Originaldialog bevorzugen, können Sie Ihn über die Schaltfläche "Klassisch" oder durch das Aktivieren des Kästchens "Bildgröße" unter Bearbeiten > Voreinstellungen > ElementsXXL > Klassisch erreichen.

Das Dokumentengröße-Label zeigt wieviel RAM das neue Bild im Gegensatz zu vorher besetzen wird. Das Abmessungen-Label zeigt die finalen Bildgröße an. Mit dessen Menüsymbol können Sie zwischen den Einheiten Pixel, Prozent, Zoll, Zentimeter, Milimeter bis hin zu exotischeren Einheiten wie Punkt, Pica und Spalten wählen.

Das Kombinationsfeld Einpassen bietet verschiedene Bildgröße-Vorgaben sowie eine Option zum Laden, Speichern und Löschen Ihrer eigenen Bildgröße-Vorgaben. Es gibt darüber hinaus eine Auto-Auflösung-Option, die einen eigenen Dialog anzeigt.

Die Textfelder Breite, Höhe und Auflösung ermöglichen das Eingeben der finalen Bildgröße und Auflösung. Rechts neben den Textfeldern sind Kombinationsfelder, zum Wechseln zu anderen Einheiten wie Prozent, Zoll etc. Wenn das Kästchen Neu berechnen aktiviert ist, werden die tatsächlichen Pixelabmessungen des Bildes verändert. Wenn es deaktiviert ist, wird lediglich der Auflösungswert verändert, aber die Pixelgröße bleibt gleich.

Mit einem aktivierten Neu-berechnen-Kästchen wird links der Breite- und Höhe-Textfelder eine Klammer angezeigt. Dies bedeutet, dass das Seitenverhältnis gleich bleibt und Breite und Höhe automatisch angepasst werden. Wenn Sie auf das Knotensymbol der Klammer klicken, verschwindet die Klammer und Breite und Höhe können unabhängig voneinander verändert werden. Somit ist das Seitenverhältnis nicht mehr geschützt.

Wenn das Neu-berechnen-Kästchen deaktiviert ist, umspannt die Klammer die Breite-, Höhe- und Auflösung-Textfelder, was bedeutet, dass diese voneinander abhängig sind. Wenn Sie einen neuen Wert in eines der drei Textfelder eingeben, werden die anderen zwei automatisch angepasst.

Das Neu-berechnen- Kombinationsfeld rechts des Neu-berechnen-Kästchen bietet verschiedene Methoden zur Veränderung der Bildgröße, auch Interpolationsalgorithmen genannt.

Die Methode Automatisch wählt automatisch die beste Neu-berechnen-Methode für die aktuellen Einstellungen. Es gibt zwei Methoden, die speziell für Vergrößerungen gedacht sind, eine für Bildgrößenreduzierungen und drei Methoden die für beides gut funktionieren. Die Option Details erhalten ist für massive Vergrößerungen gedacht, beispielsweise 400% und höher und bietet auch einen Rauschen-Reduzieren-Regler, der vermeidet, dass Rauschen beim Vergrößern des Bildes sichtbar wird. Dies funktioniert auch hervorrangend, wenn Sie die Bildgröße verringern. Die Option Bikubisch glatter produziert glatte Verläufe bei Vergrößerungen, aber verwischt auch kleinere Details.

Die Bikubisch schärfer Methode schärft das Bild nach Ändern der Bildgröße, was sich am besten bei Verkleinerung eignet. Sofern Sie es vorziehen, das Schärfen selbst vorzunehmen, verwenden Sie besser die Option Bikubisch. Die Bikubisch- Option ist die beste Methode für die meisten Zwecke und funktioniert gut für Reduzierungen ebenso wie Bildvergrößerungen bis zu 400%. Wir empfehlen, die Option Bilinear nicht für Fotos zu verwenden, da sie weniger effektiv ist als Bikubisch. Für Grafiken könnte sie unter Umständen Vorteile mit sich bringen. Die Pixelwiederholung-Methode ergibt ein sehr grobes Ergebnis, daher verwenden Sie sie besser nur dann, wenn Sie einen Pixeleffekt erhalten möchten.

Wenn Ihr Dokument Ebenen mit Ebenenstilen enthält, lassen Sie das Kästchen Stile skalieren aktiviert, andernfalls werden die Stileffekte nicht in der Größe angepasst und erscheinen dadurch eventuell zu klein oder zu groß.

 

Skalieren > Arbeitsfläche

Unterstützt von Photoshop Elements 13 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Erweitert
in ElementsXXL 4.0 und 5.0

Der Arbeitsfläche-Dialog erlaubt Ihnen, die Bildgröße anzupassen, ohne existierende Bildpixel zu verändern. Er fügt dem Bild lediglich eine bestimmte Menge an Pixeln hinzu oder schneidet diese weg. ElementsXXL fügt diesem Dialog die Kästchen "Inhaltssensitiv" und "Farbanpassung" hinzu. Das Kästchen "Inhaltssensitiv" füllt transparente Bereiche mit Bildinhalten, nachdem auf OK geklickt wurde. Indem Sie das Kästchen Farbanpassung aktivieren, verwenden Sie eine alternative Version des Algorithmus, der zusätzlich versucht, die Farben anzupassen.

 

Skalieren > Bild einpassen

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 4.0, erweitert in ElementsXXL 5.0

Der Dialog "Bild einpassen" ermöglicht Ihnen, die Bildgröße anzupassen und die dpi-Einstellung zu ändern. Im Unterschied zum Bildgröße-Dialog legen Sie hier lediglich eine Maximalgröße fest, welche das begrenzende Rechteck definiert, in welches das Bild eingepasst wird. Dies hat den Vorteil, dass Sie nicht selbst die tatsächliche Bildgröße berechnen müssen, beispielsweise wenn Sie ein Bild in einen leeren Raum in einem anderen Dokument platzieren möchten oder wenn Sie wollen, dass mehrfache Bilder mit verschiedenen Proportionen ähnliche Bilddimensionen bekommen.

Bitte geben Sie die maximale Breite und Höhe sowie die Auflösung in die entsprechenden Textfeldern ein. Die Kombinationsfelder rechts der Textfelder ermöglichen, zwischen verschiedenen Einheiten, beispielsweise Pixel, Zoll, cm, Megapixel bzw. Pixel pro Zoll oder Pixel pro cm zu wechseln. Wenn Sie Megapixel wählen, können Sie nur einen statt zwei Werten für die Breite und Höhe eingeben. Die Breite und Höhe wird dann entsprechend der Proportionen des aktuellen Bilds berechnet.

Die Endbreite und -höhe in Pixeln wird unterhalb der drei Textkästchen im Bildgröße-Feld angezeigt. Das Kombinationsfeld "Methode" erlaubt, zwischen fünf Methoden zum Überarbeiten des Bildes zu wählen. Automatisch ist die empfohlene Wahl. Die Option "Details erhalten" blendet den Regler "Rauschen reduzieren" ein, welcher bestimmt, wieviel Korn entfernt wird, während das Bild neu berechnet wird.

Das Kästchen "Stile skalieren" legt fest, ob Ebeneneffekte (auch Stileinstellungen genannt) ebenfalls skaliert werden.

 

Skalieren > Alles einblenden

Unterstützt von Photoshop Elements 11, bereits eingebaut in Photoshop Elements 12 und höher
Erforderlich: Eine Ebene muss ausgewählt sein
Added in ElementsXXL 4.0

Der Alles einlenden Befehl macht versteckte Ebenenbereiche wieder sichtbar. Diese Ebenenbereiche wurden z.B. mittels Arbeitsfläche, Skalieren, Drehen, Transformieren oder ähnlichen Funktionen außerhalb der Bildgrenzen verschoben.

 

Rendern

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild mit 16-bit pro Kanal sollte geöffnet sein.

Hinzugefügt in ElementsXXL 2.0, erweitert in 4.0 und 5.0

Die Rendern-Befehle ermöglichen es, Bilder mit 16 bit pro Kanal mit Hilfe von Smartfiltern, Einstellungsebenen und anderen Ebenenarten zu bearbeiten. Photoshop Elements unterstützt keine Smartfilter und Ebenen für 16-bit Bilder, aber ElementsXXL ermöglicht es trotzdem, indem im 8-bit Modus gearbeitet und später das spezielle 8-bit Dokument in ein 16-bit Bild gerendert (d.h. umgerechnet) wird.

Es gibt auch eine Rendern-Menüschaltfläche auf der Kontrollleiste, die hilft, alle Rendern-Befehle schneller zu erreichen.


8-bit Dokument vorbereiten

 
Das originale 16-bit Dokument   Das vorbereitete 8-bit Dokument mit einem Smartobjekt, in welchem die 16-bit Bilddaten eingebettet sind.

Der Befehl "8-bit Dokument vorbereiten" konvertiert ein 16-bit Bild in ein 8-bit Dokument mit einem Smartobjekt, im welchem die 16-bit Daten eingebettet wurden. Der Pfad der Originaldatei wird in eckigen Klammern dem Ebenennamen des Smartobjekts hinzugefügt, was vom Befehl "16-bit nach Lightroom berechnen" benötigt wird. Dieses Smartobjekt kann später verwendet werden, um das ursprüngliche 16-bit Bild wieder herzustellen. Löschen Sie dieses Smartobjekt also nicht, benennen es nicht um oder vereinfachen oder rastern Sie es nicht, andernfalls wird später das Wiederherstellen (und Berechnen) des 16-bit Dokumentes nicht funktionieren. Sie können das vorbereitete Dokument auch in PSD- oder TIFF-Format speichern und zu späterer Zeit in 16-bit rendern.

In früheren Versionen von ElementsXXL wurden die 16-bit-Daten in zwei Ebenen aufgespalten. Mit der neuen Smartobjektmethode ist das Dokument einfacher zu handhaben, Metadaten werden beibehalten und 16-bit Bilddaten können jederzeit editiert werden (ohne vorher mit Hilfe des Befehls "16-bit-Dokument berechnen" das Bild wieder herzustellen). Das alte "Format" mit den beiden "Base Image"-Ebenen wird nach wie vor unterstützt, somit können Sie immer noch solche Dateien rendern.

Nachdem Sie das Dokument vorbereitet haben, können Sie Smartfilter, Einstellungsebenen, andere Ebenentypen und Smartobjekte hinzufügen. Wir empfehlen, die anderen Menüpunkte des Rendern-Menüs zu verwenden, um dies zu tun, denn nicht alle Filter unterstützen 16-bit Bilder, so dass manche Smartfilter und Einstellungsebenen nicht im 16-bit Modus angewandt werden. Die Menübefehle Smartfilter hinzufügen und Einstellungsebene hinzufügen stellen sicher, dass Sie nur unterstützte Funktionen verwenden.


Smartfilter hinzufügen

Der Smartfilter-hinzufügen-Befehl zeigt das Smartfilter-Bedienfeld, welches alle nutzbaren Smartfilter auflistet. Das Kästchen "Nur 16-bit Filter anzeigen" ist automatisch aktiviert um sicherzustellen, dass nur Smartfilter angezeigt werden, die Bilder mit 16-bit pro Kanal unterstützen. Bitte lassen Sie es aktiviert, um sicherzugehen, dass die Smartfilter wirklich angewendet werden, wenn der 16-bit-Dokument-berechnen-Befehl später zum Einsatz kommt.

Die linke Listbox enthält alle Filtergruppen, die Sie als Untermenüs der Menüleiste kennen. Die Alle-Gruppe zeigt alle verfügbaren Filter an, wohingegen die anderen Gruppen nur ihre eigenen Filter enthalten.

Um einen Smartfilter anzuwenden, doppelklicken Sie ihn in der rechten Listbox oder markieren Sie ihn und klicken die Hinzufügen-Schaltfläche. Daraufhin erscheint der Filterdialog. Nach dem Hinzufügen von Smartfiltern können Sie diese sofort wieder bearbeiten, indem Sie die Bearbeiten-Registerkarte klicken. Für weitere Informationen über das Editieren von Smartfiltern schauen Sie auf die Fenster-Menü-Seite.

Wenn Sie fertig sind, können Sie je nach Belieben das Bedienfeld (z.B. über das Kreuzsymbol rechts oben) schließen oder es offen lassen.


16-bit Ebene hinzufügen

Mit dem Befehl "16-bit Ebene hinzufügen" können Sie ein anderes geöffnetes 16-bit Dokument auswählen oder eine Datei mit 16-bit Bilddaten öffnen (beispielsweise TIFF, PSD, PNG oder Camera Raw), welche(s) dann dem aktuellen Dokument als Smartobjekt hinzugefügt wird.

Falls kein anderes 16-bit Dokument offen ist, erscheint ein Dateidialog zum Öffnen einer 16-bit Bilddatei. Anderenfalls zeigt sich ein Quelldokument-auswählen-Dialog. Wenn Sie den Listeneintrag "Ebene aus Datei hinzufügen" auswählen und OK klicken, erscheint ein Dateidialog. Anderenfalls wählen Sie eines der Dokumente aus den Liste aus. Wenn das Voschau-Kästchen aktiviert ist während Sie ein Dokument auswählen, wird dieses automatisch angezeigt.

Alternativ können Sie auch die Menüpunkte Datei > Platzieren oder Datei > Platzieren und Verknüpfen verwenden, die ebenfalls 16-bit Bilddaten in einem neuen Smartobjekt einbetten, falls dies nicht in den ElementsXXL-Voreinstellungen deaktiviert wurde.

Das neu erstelle Smartobjekt enthält die 16-bit Bilddaten. Auf diese Weise können Sie 16-bit Ebenen über Smartobjekte nachbilden und sicherstellen, dass das generierte Endbild echte 16-bit Daten enthält. Sie können jetzt die Deckkraft oder den Überblendungsmodus anpassen, eine Ebenenmaske hinzufügen, Smartfilter anwenden und viele andere Dinge damit tun. Um die eingebetteten 16-bit Bilddaten selbst zu bearbeiten, klicken Sie doppelt auf das Vorschaubild im Ebenen-Bedienfeld. Stellen Sie lediglich sicher, dass die Bilddaten des Smartobjekts nicht vereinfacht, gerastert oder auf andere Weise in 8-bit konvertiert werden.


Einstellungsebene hinzufügen

Der Einstellungsebene hinzufügen Dialog enthält alle Einstellungsebenen, die für die 16-bit Berechnung unterstützt werden. Doppelklicken Sie einen Listeneintrag oder wählen Sie einen aus und klicken auf Hinzufügen, um eine Einstellungsebene zu erstellen. Daraufhin erscheint der Dialog der Einstellungsebene. Nachdem Sie alle Einstellungsebenen erstellt haben, klicken Sie auf OK.

Sie können Einstellungsebenen jederzeit wieder editieren, indem Sie deren Miniatur im Ebenen-Bedienfeld doppelklicken. Sie können dort auch die Füllmethode, Deckkraft und Ebenenmaske verändern.

Füllebenen, wie Farbfläche, Verlauf und Muster, werden unterstützt, aber nur als 8-bit Bilddaten verarbeitet, also nicht mit einer Bit-Tiefe von 16-bit verrechnet. Diese sind daher hier nicht aufgeführt.


Abwedler/Brennen-Ebene hinzufügen

Dieser Menüpunkt erstellt eine spezielle Ebene, die für Abwedel- und Brennen-Operationen mittels Abwedler und Brennen-Werkzeug gedacht ist. Nach Wahl dieses Menüpunktes wird das Abwedler-Werkzeug automatisch aktiviert. Sie können in der WZ-Optionen-Leiste zum Brennen-Werkzeug wechseln oder durch Drücken der O-Taste. Nun können Sie über das Bild malen, um bestimmte Bildbereiche selektiv aufzuhellen oder abzudunkeln.

Sie können dieser Ebene auch eine Ebenenmaske hinzufügen oder die Füllmethode von "Weiches Licht" auf "Hartes Licht" ändern, um härtere oder weichere Effekte zu erzielen. Um die Intensität des Effekts zu variieren, verändern Sie entweder die Ebenendeckkraft oder passen Sie den Belichtung-Regler in der WZ-Optionen-Leiste an.

Wenn das 16-bit Dokument berechnet wird, wird die Abwedler/Brennen-Ebene mit dem 16-bit Bild verrechnet. Obwohl die Ebene selbst 8-bit Tiefe besitzt, stellt die Verrechnung sicher, dass das Ergebnis noch immer 16-bit aufweist.


Werkzeugebene hinzufügen

Diese Funktion fügt eine leere Ebene hinzu und zeigt Instruktionen an. Alternativ können Sie auch eine solche Ebene erzeugen, indem Sie das Neue-Ebene-Symbol des Ebenen-Bedienfeldes klicken oder den Menüpunkt "Ebene > Neu > Ebene" auswählen.

Sie können verschiedene Werkzeuge auf diese leere Ebene anwenden. In einigen Fällen müssen Sie das "Alle Ebenen aufnehmen"-Kästchen der WZ-Optionen-Leiste aktivieren. Hier ist eine Liste der nutzbaren Werkzeuge:

Es empfiehlt sich, mehr als eine Werkzeug-Ebene zu erstellen, wenn man mehrere dieser Werkzeuge anwendet.

Wenn das Dokument in 16-bit umgerechnet wird, werden Werkzeugebenen üblicherweise als 8-bit Daten zum 16-bit Bild hinzugefügt. Nur wenn die Ebenendeckkraft oder die Werkzeugdeckkraft weniger als 100% beträgt oder die Füllmethode nicht auf "Normal" steht, dann werden die 8-bit Daten verrechnet und die 16-bit Tiefe bleibt erhalten.


Andere Ebenen verwenden

Jenseits der Punkte des Rendern-Menüs können Sie andere Arten von Ebenen hinzufügen. Zum Beispiel können Sie eine Textebene mittels Textwerkzeug, eine Formebene mit einem Formwerkzeug und eine Ebene mit dem Smartpinsel erstellen.


Bit-Tiefen überprüfen

Das Kommando "Bit-Tiefen überprüfen" zeigt die Anzahl von Tonwerten und Bits pro Kanal der aktuellen Ebene an. Wenn Sie diese Funktion auf ein 16-bit Bild oder ein Smartobjekt anwenden, hilft es zu bestimmen, ob es echte 16-bit oder nur hochgerechnete 8-bit Bilddaten enthält.

Falls der Wert von "Tatsächliche Bits/Kanal" 12.0 oder höher ist, können Sie sicher sein, dass es ein echtes 16-bit Bild ist bzw. das das Smartobjekt eche 16-bit Bilddaten enthält. Wenn der angezeigte Wert unter 12.0 liegt, wurde es eventuell von 8-bit hochgerechnet und enthält vielleicht keine echte 16-bit Datentiefe. Wenn der Wert 8.0 oder weniger beträgt, können Sie 100% sicher sein, dass das Bild hochgerechnet wurde. Bitte beachten Sie, dass die maximal angezeigten Werte 32768 und 15.0 sind, denn Photoshop und Photoshop Elements lassen immer das 16. Bit aus Performanzgründen weg.

Diese Funktion können Sie auch verwenden, nachdem Sie das 16-bit Bild berechnet haben. Damit stellen Sie sicher, das die Bit-Tiefe bei der Berechnung erhalten blieb.


16-bit Dokument berechnen

Der Befehl "16-bit Dokument berechnen" produziert ein 16-bit Bild aus dem vorbereiteten 8-bit Dokument. Unterstützte Einstellungsebenen und Smartfilter ebenso wie Smartobjekte mit eingebetteten 16-bit Bilddaten werden mit 16-bit Präzision angewandt. Normale Bildebenen werden mit 8-bit Tiefe hinzugefügt, falls sie 100% gedeckt sind und die Normal-Füllmethode verwenden. Im Falle einer Text- oder Formebene stellt dies keine Problem dar, aber nicht-transparente Bereiche, die z.B. mittels Reparatur-Pinsel oder Kopierstempel bedeckt wurden, verlieren die 16-bit Tiefe. Um dies zu vermeiden, können Sie die Ebenendeckkraft auf 95 bis 99% setzen oder einen anderen Blendmodus als Norma wählen.

Wenn Sie den Befehl "16-bit Dokument berechnen" ausführen, stellt ElementsXXL das ursprüngliche 16-bit Bild mittels des unteresten Smartobjects wieder her und wendet die anderen Smartobjekte, Smartfilter, Einstellungsebenen und Bildebenen des 8-bit Dokuments darauf an. Ein Fortschrittfenster in der oberen linken Ecke zeigt an, welche Ebene gerade berechnet wird sowie den Prozentsatz der erledigten Arbeit.

Die Berechnung des 16-bit Dokuments kann mehrere Sekunden dauern, entsprechend der Größe des Bildes und der Anzahl an Smartfiltern und Ebenen. Das Ergebnis ist ein neues 16-bit Dokument mit einer Hintergrundebene. Im Protokollbedienfeld sehen Sie welche Filter und Operationen angewendet wurden, um das Aussehen des 8-bit Dokuments zu reproduzieren.

Wenn das Aussehen des generierten 16-bit Bilds sich von dem 8-bit Dokument unterscheidet, überprüfen Sie bitte, ob Sie keine Einstellungsebene angewendet haben, die nicht unterstützt wird, oder ein Smartfilter, der keine 16-bit Bilder unterstützt. Sie werden eventuell eine oder mehrere Meldungen bekommen, falls etwas mit dem vorbereiteten 8-bit Dokument nicht stimmt.


16-bit nach Lightroom berechnen

Der Befehl "16-bit nach Lightroom berechnen" funktioniert ähnlich wie "16-bit Dokument berechnen" wie oben beschrieben. Ausgenommen, daß er das neu berechnete 16-bit Dokument nicht in Photoshop Elements anzeigt, sondern stattdessen die von Lightroom bereitgestellte Originaldatei überschreibt. Falls diese Datei nicht gefunden werden kann, erscheint ein Dateidialog, mit dem man diese Datei oder eine andere Datei auswählen kann. Verwenden Sie diesen Befehl nur, wenn Sie zuvor eine Datei aus Lightroom in Photoshop Elements geöffnet haben. Wenn Lightroom nicht läuft, funktioniert dieser Befehl nicht.

Durch Aktivieren der drei Kästchen des Menüpunktes "Lightroom Optionen" können Sie zusätzlich den Befehl "16-bit nach Lightroom berechnen" veranlassen, automatisch das vorbereitete Dokument zu speichern, dieses zu schließen sowie zum Lightroom-Fenster zu wechseln.


Lightroom Optionen

Der Menüpunkt "Lightroom Optionen" lässt den Befehl "16-bit nach Lightroom berechnen" drei zusätzliche automatische Aufgaben erledigen: das Sepichern des vorbereiteten Dokuments, das Schließen des selben und ein Wechseln zu Lightroom. Diese Optionen werden als Kästchen auf der Lightroom-Seite des ElementsXXL-Voreinstellungen-Dialogs angezeigt.

Das Kästchen "Vorbereitetes Dokument speichern" speichert das vorbereitete Dokument automatisch. Falls Sie es nicht bereits vor dem Benutzen des Befehl "16-bit nach Lightroom berechnen" gespeichert haben, wird es als PSD Datei im gleichen Ordner wie die Originaldatei mit einem "_render" Zusatz im Dateinamen gespeichert. Falls Sie es bereits in einen anderen Odner gespeichert haben, wird es dort aktualiert falls nötig. Im seltenen Fall, daß keine Ordner zum Speichern gefunden werden kann, erscheint ein Dateidialog.

Das Kästchen "Vorbereitetes Dokument schließen" schließt das vorbereitete Dokument. Wenn Sie nicht zusätzlich das Kästchen "Vorbereitetes Dokument speichern" aktiviert haben, werden Sie das vorbereitete Dokument verlieren, falls Sie es nicht manuell gespeichert haben.

Das Kästchen "Nach Lightroom wechseln" schaltet automatisch zum Lightroom-Fenster, wo die das berechnete Ergebis sehen können. Dies erspart Ihnen einen Klick auf die Taskbar.

 

Ebene teilen

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.

Hinzugefügt in ElementsXXL 3.0, erweitert in 4.0

Das Untermenü Ebene teilen bietet Menüpunkte, um die aktuelle Ebene in verschiedene "Kanäle" zu teilen. Diese "Kanäle" werden als neue Ebenen über der aktuellen Ebene eingefügt und mit dieser mittels Schnittmaske verbunden. Dadurch wirken die neuen Ebenen nur auf die Originalebene. Mit ihrer Hilfe können Sie das Aussehen der Originalebene verändern. Zuerst wählen Sie eine der Ebenen aus, dann wenden Sie einen Filter oder ein Werkzeug darauf an.

Sie können eine Ebene in RGB-, CMY-, CMYK-, Lab-, HSL-, YCbCr-, Luminanz & Farbe sowie zwei Arten von Frequenztrennungsebenen aufsplitten. Die Optionen RGB, CMY und CMYK sind nützlich für Farbeffekte. Die Lab Option ist für Schärfen und Rauschunterdrückung vorgesehen. Die HSL-Ebenen erlauben das selektive Anpassen des Farbtons, der Sättigung und Helligkeit. Zu guter Letzt, die Frequenztrennungsebenen sind gut für die Portraitretusche geeignet.

Wenn Sie fertig sind, können Sie die geteilten Ebenen wieder einstampfen, indem Sie diese zusammen mit der Originalebene auswählen und "Ebene > Mit darunterliegender auf eine Ebene reduzieren" aus dem Menü aufrufen.

 

Bildberechnungen

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Um zwei Bilder zu überblenden müssen zwei Dokumente mit den gleichen Abmessungen und gleichem Modus geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 1.0, erweitert in 2.0, 4.0 und 5.0

Der Menüpunkt "Bildberechnungen" erlaubt das Überblenden eines Kanals mit einer Ebene oder einer Ebenenmaske. Er ermöglicht dem Nutzer, auf einfache Weise Collagen- und Ebeneneffekte zu erstellen, ebenso wie Masken zu produzieren oder zu modifizieren. Wenn ein Ebenenvorschaubild im Ebenen-Bedienfeld ausgewählt ist, wird ein Kanal (oder die kombinierten Farbkanäle) auf die ausgewählte Zielebene mit Hilfe von bestimmten Blendmodi und Maskierungseinstellungen angewendet. Wenn Sie eine Ebenenmaske im Ebenen-Bedienfeld ausgewählt haben, wird die Ebenenmaske modifiziert. Falls die Filtermaske eines Smartobjektes ausgewählt ist, wird diese stattdessen verändert.

Wenn zwei Dokumente mit den selben Abmessungen und dem gleichem Bildmodus in Photoshop Elements geöffnet sind, erscheint der "Quelldokument auswählen"-Dialog. Damit können Sie ein anderes Dokument als Quelle für die Bildberechnung wählen. Wenn Sie "Aktuelles Dokument" ausgewählt lassen, ist er nur möglich, die Ebenen des aktuellen Dokuments zu verwenden. Wenn das Vorschaukästchen aktiv ist und Sie ein anderes Dokument aus der Liste anwählen, dann wird das ausgewählte Dokument automatisch angezeigt. Auf diese Weise können Sie sicher sein, das richtige Dokument auszuwählen, falls Sie sich nicht an den Dateinamen oder Titel erinnern. Nach einem Klick auf OK kommt der eigentliche Bildberechnungen-Dialog zum Vorschein.

Um die Funktion "Bildberechnungen" auszuführen, wählen Sie eine Quellebene aus dem Kombinationsfeld "Quelle" und einen Kanal aus dem Kombinationsfeld "Ebene". Unglücklicherweise hat das Kombinationsfeld "Auswahl" keine Funktion (da es ein Überbleibsel von Photoshop´s Funktion "Bildberechnungen" ist), daher ignorieren Sie es bitte. Ein aktiviertes Kästchen "Umkehren" kehrt die ausgewählten Kanal um.

Sie können dann den Blendmodus, die Deckkraft und die Maske festlegen, die verwendet werden, wenn der Quellkanal auf die aktuelle Ebene oder Ebenenmaske angewendet wird. Wenn das Kästchen "Maske" aktiviert ist, können Sie mehr Optionen zum Auswählen einer Ebene ("Bild") und eines Kanals ("Ebene") sehen, die dann als eine Maske verwendet werden. Das erscheinende Kombinationsfeld "Kanal" ist ein weiteres Überbleibsel von Photoshop und kann ignoriert werden. Zusätzlich lässt das aktivierte Kästchen "Transparente Bereiche schützen" die Transparenz der Zielebene unberührt.

 

Kanalberechnungen

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein, jedoch können mehrere Bilder verwendet werden.
Hinzugefügt in ElementsXXL 4.0

Der Menüpunkt "Kanalberechnungen" ermöglicht das Erstellen eines neuen Dokuments, Kanals oder einer Auswahl, indem zwei Kanäle plus, sofern erforderlich, einer Maske kombiniert werden. Es ist eine bequeme Art, Schwarz/Weiß-Variationen des aktuellen Bildes zu produzieren, einen doppelt belichteten Schwarz/Weiß-Effekt zu erzielen bzw. einen Kanal oder eine Auswahl zum Maskieren zu erstellen. Ohne diese Funktion wären viele langwierige Arbeitsschritte nötig, um ein ähnliches Resultat zu erhalten.

In den Kombinationsfeldern "Quelle 1" und "Quelle 2" können Sie eines der aktuell geöffneten Dokumente auswählen. Wenn Sie verschiedene Dokumente auswählen, stellen Sie sicher, dass sie die selbe Größe haben, andernfalls wird das kleinere Bild in der Mitte ausgerichtet und bedeckt das neue Dokument oder den Kanal nicht vollständig. Unter "Ebenen" können Sie eine der Ebenen des Dokuments oder des Hintergrunds auswählen. Unter "Kanal" wählen Sie den roten, grünen oder blauen Kanal oder die Option "Grau", welche die Kombination aller RGB-Kanäle darstellt oder den grauen Kanal eines Graustufenbildes. Wenn Sie eine Ebene auswählen, erhalten Sie auch die Option "Transparenz", welche den Alphakanal der Ebene darstellt. Falls die Ebene eine Ebenenmaske besitzt, gibt es noch die Option "Ebenenmaske". Wenn schließlich die Ebene ein Smartobjekt ist, auf das ein Smartfilter angewendet ist, können Sie auch dessen Filtermaske auswählen. Das Kästchen "Umkehren" kehrt die Töne des Kanals um und erstellt eine Negativversion davon.

Die unter Quelle 1 und Quelle 2 ausgewählten Kanäle werden mit dem Blendmodus des Kombinationsfeld "Modus" und dem Deckkraftwert darunter zusammengefügt. Wenn Sie das Kästchen "Maske" aktivieren, können Sie zusätzlich einen dritten Kanal wählen, der als Maske verwendet wird, wenn beide Kanäle zusammengefügt werden. Das Kästchen "Umkehren" bildet eine Negativ-Version der Maske.

Das Kombinationsfeld "Ziel" legt fest, ob die zusammengefügten Kanäle in einem neues Dokument platziert, als ein neuer Kanal dem aktuellen Dokument hinzugefügt oder als Auswahl im aktuellen Dokument verfügbar gemacht werden. Wenn Sie sich entschließen, eine neuen Kanal zu erstellen, können Sie den Menüpunkt "Auswahl > Auswahl laden" verwenden, um eine Auswahl davon zu produzieren oder Sie können das Kanalbedienfeld von ElementsXXL verwenden, um damit zu arbeiten.

 

Modus > 16 Bit Pro Kanal

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild mit 8-bit pro Kanal
Hinzugefügt in ElementsXXL 1.0, verbessert in 2.0 und 3.0

Normalerweise unterstützt Photoshop Elements nur die Konvertierung von Bildern mit 16-bit/Kanal zu 8-bit/Kanal. ElementsXXL erlaubt zusätzlich, von 8-bit auf 16-bit Farbtiefe zu konvertieren. Bitte beachten Sie, dass Photoshop Elements keine Ebenen für 16-bit-Bilder unterstützt, also werden alle Ebenen auf den Hintergrund reduziert. Eine bestehende Auswahl bleibt erhalten.

Nach dem Auslösen dieses Befehls erscheint ein Dialog mit drei Optionen. Das Neues Dokument öffnen Kästchen öffnet ein neues Fenster wenn das Bild in 16 bit pro Kanal konvertiert wird und behält das originale 8-bit Dokument mit allen Ebenen und Protokollschritten bei. Ansonsten gehen diese verloren.

Falls das Bild nicht die sRGB oder Adobe RGB Farbprofile verwendet, müssen Sie entscheiden, ob Sie lieber die Metadaten oder das Farbprofil während der Konvertierung erhalten möchten. Die Radioknöpfe Metadaten erhalten und Farbprofil erhalten sind dann verfügbar. Falls beide verblasst dargestellt sind, werden sowohl die Metadaten und das Farbprofil erhalten.

 

Kanäle

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Das Bild muss im RGB-Modus sein
Hinzugefügt in ElementsXXL 1.0

Jedes RGB-Bild besteht aus drei Farbkanälen: Rot, Grün und Blau. Das Kanäle-Untermenü erlaubt es, die verschiedenen Farbkanäle nach Herzenslust zu betrachten und zu editieren. Alle Werkzeuge und Filter können auf einzelne Kanäle angewandt werden.

Der RGB-Menüpunkt, der die Ausgangseinstellung darstellt, wählt alle drei Farbkanäle aus und zeigt diese an. Mit den Menüpunkten Rot, Grün, Blau, Rot + Grün, Rot + Blau, Grün + Blau können Sie verschiedene Farbkanäle sowie Kanalkombinationen ansehen und auswählen. Wenn Sie alle drei Kanäle zusammen bearbeiten möchten, wählen Sie bitte den Punkt RGB. Der Menüpunkt Alle einblenden zeigt alle Farbkanäle an, obwohl nur einer oder zwei davon vorher ausgewählt wurden und bearbeitet werden können. Wenn Sie alle drei Kanäle bearbeiten möchten, wählen Sie bitte den Punkt RGB.

Eine erweiterte Alternative zum Kanäle-Untermenü stellt das Kanäle-Bedienfeld dar. Dieses kann unter Fenster > Kanäle aufgerufen werden.

 

Farbprofil konvertieren > In Profil konvertieren

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.

Hinzugefügt in ElementsXXL 3.0

Die "Funktion In Profil konvertieren" erlaubt es, das Bild vom aktuellen Farbprofil (gezeigt unter Quellfarbraum) in ein anders Profil (wählbar unter Zielfarbraum) umzuwandeln. Als Ergebnis wird das Bild das neue Farbprofil verwenden und dabei seine Aussehen (mehr oder weniger) beibehalten. Dieses Feature ist sinnvoll für den Fall, dass Sie ein Bild auf einem Gerät anzeigen oder drucken möchten, das einen anderen Farbraum verwendet.

Alle Ebenen werden dabei auf die Hintergrundebene reduziert und alle vorherigen Protokollschritte verschwinden. Um dies zu vermeiden, wenden Sie diese Operation gleich nach Öffnen des Bildes an, was empfehlenswert ist. Alternativ können Sie das Kästchen "Neues Dokument öffnen" aktivieren. Dann wird das Bild dupliziert und das Dokument in den Zielfarbraum konvertiert.

 

Farbprofil konvertieren > Profil zuweisen

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.

Hinzugefügt in ElementsXXL 3.0, beschleunigt in ElementsXXL 5.0

Die Funktion Profil zuweisen weißt das Profil, das unter Zielfarbraum ausgewählt ist, dem aktuellen Bild zu. Während der Befehl "In Profil konvertieren" die Pixelwerte ändert, um das Aussehen des Bilder (mehr oder weniger) gleich zu halten, behält Profil zuweisen die Pixelwerte unverändert bei, was zu einem neuen Look aufgrund des neuen Profils führt. Daher hat dieser Befehl zwei Anwendungsbereiche: Sie können ihn verwenden, um einem Bild ohne Profil ein Farbprofil hinzu zu fügen oder um ihn für Farbeffekte zu missbrauchen.

Alle Ebenen werden dabei auf die Hintergrundebene reduziert und alle vorherigen Protokollschritte verschwinden. Um dies zu vermeiden, wenden Sie diese Operation gleich nach Öffnen des Bildes an, was empfehlenswert ist. Alternativ können Sie das Kästchen "Neues Dokument öffnen" aktivieren. Dann wird das Bild dupliziert und das neue Profil wird dem neuen Dokument zugewiesen.

 

Color Lookup Muster hinzufügen

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein RGB-Bild muss geöffnet sein
Hinzugefügt in ElementsXXL 4.0

Dieser Menüpunkt expandiert die Arbeitsfläche des Bildes und fügt ein Lookup Muster in die linke obere Ecke ein. Keine Bildpixel werden dadurch überschrieben. Dieses Lookup Muster ist nur nötig, wenn Sie ein 16-bit Bild verwenden möchten (z.B. für präzisere Farbwerte) oder den Effekt eines Filters einfangen möchten. Das Muster wird nicht benötigt, wenn Sie ein 8-bit Bild nutzen und einen Effekt nur mit Einstellungsebenen erzeugen.

Sie müssen ein Rasterpunkte-Wert und eine Lookup-Format mit den entsprechenden Steuerelementen auswählen. Je höher der Rasterpunkte-Wert, desto mehr Farbwerte werden aufgezeichnet, was in besserer Qualität resultiert, aber eine größere Lookup Datei erzeugt. Wir empfehlen Werte zwischen 16 (4096 Farben, 50-100K Dateigröße) und 32 (32768 Farben, 400-800K Dateigröße). Das 3DL Format ergibt eine nur halb so große Datei wie CUBE oder CSP.

Nachdem Sie das Lookup Muster mittels Klick auf die OK-Schaltfläche eingefügt haben, können Sie Filters auf das Bild anwenden bis der erwünschte Farbeffekt entstanden ist. Dieser Effekt kann dann als Lookup Datei mit Hilfe des Befehls Datei > Speichern > Color Lookup Tabelle gespeichert werden und auf andere Bilder mittels Color Lookup Filter oder Einstellungsebene angewendet werden.

Bitte beachten Sie: Der Rasterpunkte-Wert und das Format müssen auf dem Color-Lookup-Muster-hinzufügen-Dialog und dem Color-Lookup-Tabelle-Dialog identisch sein, ansonsten enthält die erzeugte Lookup Datei unsinnige Farbwerte, die den gewünschten Effekt nicht reproduzieren.