Schritt für Schritt

 

Ein Skript ausführen

1. Öffnen Sie ein Bild in Photoshop Elements.

2. Wählen Sie ein Skript aus dem Datei > Skripten-Untermenü oder aus der Skripten-Schaltfläche in der Steuerleiste.

3. Wenn das Skript eine Fehlernachricht anzeigt, ist es eventuell nicht möglich, es in der aktuellen Version von Photoshop Elements zu betreiben. Wenn Sie einige Programmierkenntnisse in JavaScript haben, können Sie versuchen, die Skriptdatei zu bearbeiten, beispielsweise im Windows Editor, und das Problem beheben.

 

Eine Aktion ausführen

1. Öffnen Sie ein Bild in Photoshop Elements.

2. Wenn keine Aktionen geladen sind, wählen Sie Aktionen Laden aus Datei > Aktionen oder aus der Aktionen-Schaltfläche in der Steuerleiste. Sie können einen Aktionsorder von Photoshop Elements 11 hier finden: C:\ProgramData\Adobe\Photoshop Elements\11.0\Photo Creations\photo effects\.

3. Wählen Sie eine Aktion aus dem Datei > Aktionen-Untermenü oder aus der Aktionen-Schaltfläche in der Steuerleiste.

4 Wenn die Aktion eine Nachricht anzeigt, dass ein bestimmter Befehl nicht verfügbar ist, klicken Sie auf die Fortsetzen-Schaltfläche, um die Aktion dennoch fortzuführen.

 

Den letzten Bearbeitungsschritt verblassen

1. Öffnen Sie ein Bild in Photoshop Elements und führen Sie einen Bearbeitungsschritt durch, beispielsweise den eines Filters aus dem Filtermenü.

2. Wählen Sie Verblassen aus dem Bearbeiten-Menü.

3. Ändern Sie die Deckkraft und/oder die Füllmethode und klicken Sie auf OK.

 

Mehrere Porträtfotos kombinieren

1. Öffnen Sie mindestens zwei Bilder in Photoshop Elements und kopieren Sie diese als Ebenen in ein Dokument.

2. Wählen Sie diese Ebenen im Ebenen-Bedienfeld aus.

3. Wählen Sie Ebenen automatisch ausrichten aus dem Bildmenü.

4. In dem meisten Fällen werden die Ausgangseinstellungen genügen, andernfalls passen Sie diese an. Klicken Sie schließlich auf OK.

5. Erstellen Sie für jede Ebene eine Ebenenmaske und verwenden Sie das Pinselwerkzeug um bestimmte Bildbereiche jeder Ebene sichtbar bzw. unsichtbar zu machen. Dadurch können Sie die besten Teile jedes Porträts kombinieren.

 

Panoramafotos kombinieren

1. Öffnen Sie mindestens zwei Bilder in Photoshop Elements.

2. Kopieren Sie diese als Ebenen in ein Dokument.

3. Wählen Sie Bild > Skalieren > Bildgröße. Geben Sie einen Wert von 200% für die Breite ein, wenn Sie zwei Bilder haben, 300%, wenn Sie drei Bilder haben usw.

4. Verwenden Sie das Verschieben-Werkzeug, um die Bilder nebeneinander zu positionieren. Stellen Sie sicher, dass die Bildebenen sich dort überlappen, wo sie den selben Bildinhalt haben.

5. Wählen Sie diese Ebenen im Ebenen-Bedienfeld aus.

6. Wählen Sie Ebenen automatisch füllen aus dem Bildmenü.

8. Wählen Sie Panorama aus den Füllmethodenoptionen. Sofern gewünscht, aktivieren Sie das Kästchen für nahtlose Töne und Farben. Klicken Sie schließlich auf OK.

9. Verwenden Sie das Freistellungswerkzeug, um die überflüssigen Ränder der Bilder wegzuschneiden.

 

Makrofotos kombinieren

1. Öffnen Sie mindestens zwei Bilder in Photoshop Elements und kopieren Sie diese als Ebenen in ein Dokument.

2. Wählen Sie alle Ebenen im Ebenen-Bedienfeld aus.

6. Wählen Sie Ebenen automatisch überblenden aus dem Bildmenü.

4. Wählen Sie Bilder stapeln aus. Falls gewünscht, aktivieren Sie das Kästchen für nahtlose Töne und Farben. Klicken Sie schließlich auf OK.

 

Bildkanäle mit dem Kanäle-Untermenü einzeln bearbeiten

1. Öffnen Sie ein RGB-Bild in Photoshop Elements.

2. Wählen Sie aus dem Bild > Kanäle-Untermenü den gewünschten Kanal oder die gewünschte Kanalkombination.

3. Wenn Sie alle Kanäle sehen wollen, während sie nur einen oder zwei davon bearbeiten, wählen Sie Bild > Kanäle > Alle anzeigen.

4. Nun führen Sie ihre Bildoperation durch, beispielsweise die Anwendung eines Filters. Er wird nur auf den (die) ausgewählten Kanal (Kanäle) angewendet.

5. Um erneut alle drei Kanäle zu aktivieren, wählen Sie Bild > Kanäle > RGB oder wechseln Sie zu einer anderen Ebene im Ebenen-Bedienfeld

 

Bildkanäle mit dem Kanäle-Bedienfeld einzeln bearbeiten

1. Öffnen Sie ein RGB-Bild in Photoshop Elements.

2. Wählen Sie Fenster > Kanäle, um das Kanäle-Bedienfeld anzuzeigen.

3. Klicken Sie auf den Listeneintrag Rot, Grün oder Blau, um einen der drei Farbkanäle zu wählen. Um einen weiteren Farbkanal auszuwählen, halten Sie die Umschalttaste gedrückt und klicken Sie darauf. Wenn Sie alle Kanäle sehen wollen, während sie nur einen oder zwei davon bearbeiten, klicken Sie auf das durchgestrichene Augensymbol des RGB-Eintrags.

4. Nun führen Sie ihre Bildoperation durch, beispielsweise die Anwendung eines Filters. Er wird nur auf den (die) ausgewählten Kanal (Kanäle) angewendet.

5. Um erneut alle drei Kanäle zu aktivieren, klicken Sie auf den RGB-Listeneintrag im Kanäle-Bedienfeld.

 

Smartobjekte verwenden

1. Wenn Sie ein ganzes Dokument in einem Smartobjekt unterbringen wollen, nutzen Sie bitte den Menübefehl Datei > Als Smartobjekt öffnen. Andernfalls öffnen Sie das Bild mit Datei > Öffnen.

2. Wenn Sie das Bild nicht mit Datei > Als Smartobjekt öffnen geöffnet haben und eine oder mehrere Ebenen in ein Smartobjekt konvertieren wollen, machen Sie folgendes: Wählen Sie die entsprechenden Ebenen im Ebenen-Bedienfeld aus und wählen Sie Ebene > Smartobjekt > In Smartobjekt konvertieren. Alternativ können Sie auf das Smartobjekt-Symbol im Ebenen-Bedienfeld klicken.

3. Wenn Sie wollen, können Sie jetzt den Namen des Smartobjekts ändern und dessen Deckkraft und Füllmodus im Ebenen-Bedienfeld anpassen.

4. Sie können ohne Verluste das Bild drehen und transformieren, in dem Sie die Drehen-, Transformieren- und Skalieren-Untermenüs verwenden. Sie können auch die Freistellen- und Zuschneiden-Menüpunkte im Bildmenü ebenso wie das Freistellungswerkzeug nutzen. Die eingebetteten Inhalte des Smartobjekts bleiben von diesen Transaktionen unberührt.

5. Sie können dem Smartobjekt auch eine Ebenenmaske mit "Ebene > Ebenenmaske > Alle anzeigen" hinzufügen (oder klicken Sie auf das Ebenenmaskensymbol im Ebenen-Bedienfeld). Nun können Sie die Ebenenmaske bearbeiten.

6. Um die Inhalte des Smartobjekts zu bearbeiten, wählen Sie "Ebene > Smartobjekt > Inhalte bearbeiten" oder doppelklicken Sie auf die Miniatur des Smartobjekts im Ebenen-Bedienfeld

6a. Ein neues Dokument mit den Inhalten des Smartobjekts öffnet sich. Sie können nun das Smartobjekt-Dokument bearbeiten.

6b. Nach dem Bearbeiten wählen Sie Datei > Speichern, um das Smartobjekt im Originaldokument zu updaten.

6c. Schließen Sie das Smartobjekt-Dokument und kehren Sie zum Originaldokument zurück.

 

Smartfilter anwenden und bearbeiten

1. Nach dem Erstellen eines Smartobjekts, wie oben beschrieben, wählen Sie einen Filter aus dem Filtermenü. Alternativ können Sie auch "Filter > Smartflter hinzufügen" auswählen, was auch automatisch eine Smartobjekt erstellt, und dann einen Filter aus der Liste des erscheinenden Dialogs doppelklicken.

2. Der Filterdialog erscheint, wo Sie die Einstellungen des Filters bearbeiten können. Drücken Sie auf OK.

3. Im Falle eines eingebauten Filters erscheint der Fülloptionen-Dialog, wo Sie den Modus und die Deckkraft des Filters bearbeiten können. Drücken Sie auf OK.

4. Wenn Sie wollen, können Sie nun einen anderen Smartfilter aus dem Filtermenü anwenden.

5. Nach dem Anwenden eines Smartfilters über "Filter > Smartflter hinzufügen" ist die Filtermaske (eine Maske für alle Smartfilter eines Smartobjekts) automatisch ausgewählt. Andernfalls kann dies über "Ebene > Smartfilter > Filtermaske auswählen" erfolgen oder durch Herunterdrücken der Alt-Taste und Klicken auf das Smartobjekt-Symbol im Ebenen-Bedienfeld.

5a. Um die Filtermaske zu bearbeiten, verwenden Sie ein Werkzeug. Beispielsweise können Sie das Pinselwerkzeug verwenden, um den Filtereffekt aus bestimmten Bildbereichen zu entfernen. Sie können auch Filter aus dem Überarbeiten- und Filter-Menü (sowie Bild > Bildberechnungen) auf die Filtermaske anwenden.

5b. Um die Filtermaskenauswahl aufzuheben sowie die Filtermaske zu deaktivieren, zu aktivieren oder zu leeren, verwenden Sie die entsprechenden Optionen aus dem Ebene > Smartfilter-Menü.

6. Um den (die) angewendeten Smartfilter zu bearbeiten, wählen sie den Filter oben aus dem Ebenen > Smartfilter-Menü.

Für weitere Bearbeitungsmöglichkeiten wählen Sie "Ebene > Smart Filter > Smartfilter bearbeiten" oder klicken Sie auf das Smartfilter-Symbol im Ebenen-Bedienfeld

6a. Im Smartfilter-bearbeiten-Dialog wählen Sie einen Filter in der Liste und klicken Sie auf eine der Schaltflächen, um entweder die Filtereinstellungen oder die Filterfüllmethode zu bearbeiten, um den Filter zu aktivieren oder zu deaktivieren oder um ihn zu löschen.

6b. Um alle Änderungen anzuwenden, die Sie mit diesem Dialog ausgeführt haben, klicken Sie auf die OK-Schaltfläche. Um alle Änderungen ungeschehen zu machen, klicken Sie auf Abbrechen.

 

Bearbeiten von 16-bit Bildern mit Smartfiltern, Ebenen und Werkzeugen

1. Öffnen Sie ein Bild mit 16 Bits pro Kanal in Photoshop Elements.

2. Wählen Sie "8-bit Dokument vorbereiten" im Bild > Rendern Untermenü oder im Rendern-Schaltflächenmenü der Steuerungsleiste in Photoshop 11 und höher. Dadurch wird das aktuelle 16-bit Dokument in ein spezielles 8-bit Dokument konvertiert, in dem die 16-bit Daten in einem Smartobjekt eingebettet sind.

3. Wenn Sie eine neue 16-bit Ebene dem Dokument hinzufügen möchten, wählen Sie den "16-bit Ebene hinzufügen"-Menüpunkt aus dem Rendern-Menü. Nun erscheint ein Dateidialog, indem Sie bitte eine Datei mit 16-bit per Kanal und klicken Sie die Öffnen-Schaltfläche. Das 16-bit Bild wird dann als Smartobjekt mit eingebetteten 16-bit Data eingefügt. Sie können nun dem neuen Smartobjekt einen Ebenen- oder Vektormaske hinzufügen, die Deckkraft ode den Blendmodus ändern sowie Smartfilter anwenden.

4. Falls Sie einen Filter auf eines der Smartobjekte anwenden möchten, wählen Sie den Befehl "Smartfilter hinzufügen" aus dem Rendern-Menü. Im erscheinenden Dialog werden Sie nur Filter sehen, die auch mit 16-bit Bildern funktionieren. Dies wird durch den "(16-bit)" Zusatz der Hinzufügen-Registerkarte angedeutet. Doppelklicken Sie einen Filter, um diesen anzuwenden. Wenn Sie zur Bearbeiten-Registerkarte wechseln, können Sie die angewandten Smartfilter wieder editieren. Beenden Sie den Dialog mit der OK-Schaltfläche. Falls Sie möchten, wenden Sie nun das Pinselwerkzeug, das Verlaufswerkzeug oder andere Werkzeuge an, um den Effekt der Smartfilter auf bestimmte Bildbereiche zu beschränken.

5. Falls Sie eine Einstellungsebene anwenden möchten, benutzen Sie den Befehl "Einstellungsebene hinzufügen". Doppelklicken Sie einen Listeneintrag, um diesen anzuwenden. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf OK. Die hinzugefügten Einstellungsebenen werden im Ebenen-Bedienfeld angezeigt, wo auch deren Ebenenmaske angepasst werden kann. Bitte fügen Sie keine anderen Einstellungsebenen manuell hinzu, denn diese werden nicht mit dem finalen 16-bit Bild verrechnet. Sie können allerdings Füllebenen hinzufügen.

6. Um bestimmte Bildbereiche selektiv aufzuhellen oder abzudunkeln, wählen Sie den Befehl "Abwedler/Brennen-Ebene hinzufügen" des Rendern-Menüs. Das Abwedlerwerkzeug wird automatisch aktiviert, so dass Sie es gleich benutzen, können, um Bilddetails aufzuhellen. Um Bildbereiche abzudunkeln, wechseln Sie zum Brennenwerkzeug. Sie können auch das Pinselwerkzeug - am besten mit reduzierter Deckkraft - auf die Abwedler/Brennen-Ebene auftragen. Um Änderungen rückgängig zu machen, verwenden Sie am besten den Pinsel mit mittelgrauer Farbe. Sie können auch den Radiergummi verwenden, aber wir raten Ihnen davon ab.

7. Falls Sie ein Werkzeug benutzen möchten, starten Sie den Befehl "Werkzeug-Ebene hinzufügen". Nun wählen Sie ein Werkzeug und wenden es auf das Bild an. Manche Werkzeuge funktionieren nur, wenn Sie das Kästchen "Alle Ebenen aufnehmen" oder "Alle Ebenen" in den Werkzeugoptionen aktivieren. Falls gewünscht, können Sie später die Füllmethode und Deckkraft der Werkzeugebene mittels Ebenen-Bedienfeld anpassen sowie eine Ebenenmaske erstellen.

8. Sie können auch andere Arten von Ebenen hinzufügen. Zum Beispiel können Sie eine Textebene, eine Formebene oder eine Füllebene erstellen.

9. Speichern Sie das Dokument als PSD-Datei, um es später zu editieren und ein 16-bit Bild zu berechnen.

10. Wählen Sie "16-bit Dokument berechnen" aus dem Bild > Rendern Untermenü (oder dem Rendern-Schaltflächenmenü). Dadurch wird ein neues 16-bit Bild erzeugt und die vorherigen Bildoperationen (die Ebenen und Smartfilter) darauf angewandt.

 

Ebenengruppen in Photoshop Elements 11-14 verwenden

1. Wählen Sie eine oder mehrere Ebenen im Ebenen-Bedienfeld aus.


2. Klicken Sie auf das Ebenengruppen-Symbol oder wählen Sie Ebenen > Ebenen gruppieren. Dies erstellt eine neue Ebenengruppe aus den gewählten Ebenen.

3. Sofern gewünscht, können Sie die Gruppe umbenennen, indem Sie auf deren Namen im Ebenen-Bedienfeld, beispielsweise "Gruppe 1", doppelt klicken. Verändern Sie, falls nötig, die Deckkraft und die Füllmethode der Ebenengruppe.

4. Sie können der Ebenengruppe auch eine Maske hinzufügen, indem Sie auf das Ebenenmaskensymbol klicken oder durch Anwählen von Ebene > Ebenenmaske > Alle anzeigen.

5. Um die Ebenen der Ebenengruppe wieder zu bearbeiten, klicken Sie erneut auf das Ebenensymbol oder wählen Sie Ebene > Ebenengruppierung aufheben.

6. Wenn die Ebenengruppe eine Maske besitzt, werden Sie gefragt, ob Sie sie speichern wollen. Klicken Sie auf Ja.

7. Bearbeiten Sie die Ebenen der ursprünglichen Ebenengruppe.

8. Um die Ebenengruppe wiederherzustellen, wählen Sie alle ihrer Ebenen im Ebenen-Bedienfeld aus und klicken Sie auf das Ebenengruppensymbol oder wählen Sie Ebene > Ebenen gruppieren.

9. Auf dem erscheinenden Dialog klicken Sie auf die Ja-Schaltfläche, um den Namen, die Füllmethode, die Deckkraft sowie die Maske der alten Ebenengruppen wieder herzustellen.

 

Eine Ebenenmaske verwenden

1. Wenn im Ebenen-Bedienfeld nur das Hintergrundbild angezeigt wird, klicken Sie doppelt darauf, um es in eine Ebene umzuwandeln.

2. Um eine Ebenenmaske aus einer Auswahl zu erstellen, erzeugen Sie eine Auswahl und wählen Sie Ebene > Ebenenmaske > Auswahl anzeigen oder klicken Sie das Ebenenmaskensymbol im Ebenen-Bedienfeld an. Wenn Sie die Auswahl nicht für die Ebenenmaske verwenden wollen, wählen Sie Ebene > Ebenenmaske > Alle anzeigen oder löschen Sie die Auswahl und klicken Sie auf das Ebenenmaskensymbol im Ebenen-Bedienfeld

3. Um die Ebenenmaske zu bearbeiten, wenden Sie einen Filter oder ein Werkzeug an. Der Menübefehl Auswahl > Kante verbessern ist nützlich, um eine Ebenenmaske zu modifizieren.

 

Eine Vektormaske verwenden

1. Sie können jetzt entweder mit dem Form-Werkzeug eine Form zeichnen oder eine Auswahl mit dem Lasso- oder dem Auswahlrechteck-Werkzeug erstellen. Diese Auswahl oder Form wird in eine Vektormaske konvertiert.

2. Abhängig davon, ob Sie eine Auswahl oder eine Form erstellt haben, wählen Sie entweder Auswahl oder Form aus dem Ebene > Vektormaske-Untermenü. Nun können Sie die Vektormaske im Ebenen-Bedienfeld sehen.

3. Jetzt können Sie das Verschieben-Werkzeug oder das Form-Auswahl-Werkzeug verwenden, um die Vektormaske zu verschieben, zu drehen und zu skalieren. Sie können ebenso die Drehen- und Transformieren-Untermenüs des Bildmenüs nutzen, um die Vektormaske zu transformieren.

4. Um Filter und andere Werkzeuge anzuwenden, können Sie die Vektormaske in eine normale Ebenenmaske mittels Ebene > Vektormaske > Rastern konvertieren.

4a. Um die Ebenenmaske in eine Vektormaske zurück zu konvertieren, wählen Sie Auswahl > Auswahl > Ebenenmaske, dann Ebene > Ebenenmaske > Löschen und letztendlich Ebene > Vektormaske > Auswahl.

 

Den Maskierungsmodus anwenden

1. Oft ist es nützlich, mit dem Erstellen einer groben Auswahl zu beginnen, beispielsweise mit dem Lasso- oder dem Auswahlrechteck-Werkzeug.

2. Wählen Sie Auswahl > Maskierungsmodus oder klicken Sie in Photoshop Elements 11 (und höher) auf das Maskierungssymbol ganz unten in der Werkzeugleiste. Wenn das aktuelle Bild im 16-bit/Kanal-Modus ist, wird ein neues Dokument mit der Bezeichnung "Maskierungsmodus" geöffnet, welches erlaubt, die 16-bit-Einschränkungen von Photoshop Elements zu umgehen.

3. Nun werden Sie entweder das gesamte Bild (sofern keine Auswahl in Schritt 1 vorgenommen wurde) oder die nicht ausgewählten Bildbereiche (wenn eine Auswahl vorhanden war) rot gefärbt sehen. Dies zeigt an, dass die Auswahl in eine Maske transformiert wurde.

4. Wenn Sie die Maskeneigenschaften ändern wollen, wählen Sie Auswahl > Masken-Optionen. Gewöhnlich benötigen Sie diese nicht.

5. Verwenden Sie die verfügbaren Filter und Werkzeuge, um die Maske zu bearbeiten. Wählen Sie weiß als Vordergrundfarbe ganz unten in der Werkzeugleiste, um die Maske beispielsweise mit dem Pinselwerkzeug zu erweitern. Eine schwarze Vordergrundfarbe ermöglicht das Entfernen von Bildbereichen aus der Maske.

6. Wenn Sie zufrieden sind, gehen Sie erneut auf auf Auswahl > Maskierungsmodus. Alternativ klicken Sie auf das Maskierungssymbol ganz unten in der Werkzeugleiste in Photoshop Elements 11 (und höher).

7. Die Maske wurde in eine Auswahl zurück verwandelt und Sie können jetzt die verfeinerte Auswahl mit Filtern und Werkzeugen bearbeiten.

 

Farben proofen

1. Wählen Sie Ansicht > Proof einrichten > Benutzerdefiniert aus dem Menü.

2. Wählen Sie einen Menüpunkt aus dem Kombinationsfeld Zu simulierendes Gerät.

3. Wenn Sie Farbmanagementwissen haben, können Sie auch das Kästchen RGB-Nummern erhalten deaktivieren und die anderen Wahlmöglichkeiten ändern.

4. Klicken Sie auf OK. Das Bild wird nun so angezeigt, wie es auf dem gewählten Gerät aussehen würde.

5. Wenn Sie ein Farbproblem bemerken, räumen Sie es durch die Verwendung eines Farbfilters oder eines anderen Werkzeugs aus.

6. Um die normale Ansicht des Bildes wiederherzustellen, wählen Sie Ansicht > Proof einrichten > Aus.

 

Eine Webseite erstellen

1. Erzeugen Sie eine neues Dokument oder öffnen Sie ein Bild, das als Basis für eine neue Website dienen soll.

2. Nutzen Sie das Textwerkzeug, um den Haupttext oder den Text für Schaltflächen einzufügen. Sie können weitere Inhalte auf verschiedenen Ebenen platzieren.

3. Wenn Sie mit dem Design der Webseite fertig sind, können Sie damit anfangen, verschiedene Bereiche des Dokumentes zu markieren, die klickbare Hyperlinks enthalten sollen. Aktivieren Sie dafür das Slice-Werkzeug unter Bearbeiten > Werkzeuge > Slice-Werkzeug oder mittels des Symbolmenüs am unteren Rand der Werkzeugleiste in Photoshop Elements 11 und höher.

4. Zeichnen Sie mit dem Slice-Werkzeug ein Rechteck über einen Bereich, der ein Hyperlink werden soll. Solch ein Bereich wird auch als Benutzer-Slice bezeichnet. Während Sie ein Benutzer-Slice erzeugen, teilt Photoshop Elements automatisch andere Bereiche in sogenannte Auto-Slices auf. Alternativ können Sie ein Slice produzieren, indem Sie eine Auswahl erstellen und Bearbeiten > Neues Slice wählen. Das Platzieren von Hilfslinien und das Wählen von Bearbeiten > Slices entlang der Hilfslinien ist eine andere Möglichkeit, um ein Dokument zu slicen.

5. Um ein Slice mit einer URL oder einer html-Datei Datei zu verknüpfen, rechts-klicken Sie ein Slice und wählen Sie "Slice-Optionen bearbeiten" vom Kontextmenü. Im Dialog Slice-Optionen tippen Sie den Namen einer html-Datei Datei oder eine http-Webadresse im URL-Textfeld ein und klicken Sie auf OK.

6. Um ein bereits existierendes Slice auszuwählen, halten Sie die Strg-Taste gedrückt und klicken Sie es an. Sie können seine Größe verändern, indem Sie die Greifpunkte des Slice-Rechtecks ziehen. Um alle Slices zu entfernen und neu zu beginnen, wählen Sie Ansicht > Slices löschen. Bei aktiviertem Slice-Auswahlwerkzeug finden Sie weitere Funktionen auf der WZ-Optionen-Leiste, z.B. die Schaltfläche "Auto-Slices ausblenden" welche nur die Benutzer-Slices sichtbar belässt.

7. Speichern Sie das Dokument inklusive der Slices als PSD-Datei, damit Sie es später nochmal ändern können.

8. Wählen Sie Datei > Speichern > HTML, um die Webseite als html-Datei plus einem Ordner mit Bilddateien zu speichern.

9. Nun können Sie zusätzliche Seiten auf die selbe Weise designen und diese von der gerade erstellten Hauptseite verlinken.

 

Luminazschärfen und Farbrauschen entfernen

1. Öffnen Sie ein RGB-Bild in Photoshop Elements.

2. Wählen Sie Bild > Ebene teilen > Luminanz & Farbe aus. Nun sehen Sie eine L und eine C Ebene im Ebenen-Bedienfeld.

3. Zoomen Sie auf 100% um den Schärfe und Rauschunterdrückungseffekt besser einstellen zu können.

3. Wählen Sie die L Ebene aus und wenden Sie den Filter "Unscharf maskieren" oder "Schärfe einstellen" aus dem Überarbeiten-Menü an.

4. Wählen Sie nun die C Ebene und wenden Sie den Filter "Matter machen" aus Filter > Weichzeichnen aus. Erhöhen Sie den Radius und Schwellenwert bis das Farbrauschen verschwindet.

5. Um die Ebenen wieder zu kombinieren, wählen Sie alle drei Ebenen aus und führen Sie "Ebene > Auf eine Ebene reduzieren" aus.

 

Portraitretusche

1. Öffnen Sie ein RGB-Bild in Photoshop Elements.

2. Wählen Sie Bild > Ebene teilen > Frequenz. Behalten Sie die Einstellung im erscheinenden Dialog bei. Nun sehen Sie zusätzliche High und Low Ebene im Ebenen-Bedienfeld. Die High Ebene enthält die Hauttextur wohingegen die Low Ebene die groben Hautabstufungen beherbergt.

3. Wählen Sie die Low Ebene, um größere dunkle oder helle Bereiche der Haut zu entfernen oder generell den Farbkontrast verschiedener Hautbereiche zu reduzieren. Erstellen Sie eine Auswahl mit weicher Kante über einem Hautbereich und wenden Sie den Gaußschen Weichzeichner darauf an. Der Radius des Gaußschen Weichzeichners sollte annähernd doppelt so groß sein wie der Radius, der für die Frequenzseparation verwendet wurde, also ca. 24- 32 Pixels. Wiederholen sie diese Operation auf verschiedenen Gesichtsbereichen bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.

4. Um Hautprobleme zu entfernen, wählen Sie die Low Ebene und wenden Sie den Reparaturpinsel oder den Kopierstempel darauf an. Stellen Sie sicher, dass das Kästchen "Alle Ebenen" unter WZ-Optionen deaktiviert ist. Für einen extremeren Makeup-Effekt können Sie auch mit einem mittelgrauen Pinsel mit einer Deckkraft von 10 bis 50% darüber malen.

5. Um die Ebenen wieder zu kombinieren, wählen Sie alle drei Ebenen aus und führen Sie "Ebene > Auf eine Ebene reduzieren" aus.

 

Die Tiefen, Mitteltöne und Lichter eines Fotos anpassen

1. Öffnen Sie ein RGB-Bild in Photoshop Elements.

2. Wählen Sie Auswahl > Auswahl von > das Tiefen++. Nun klicken Sie auf Ebene > Neue Einstellungsebene > Gradationskurven, nennen Sie diese "Tiefen" und klicken Sie OK zwei Mal. Nun haben Sie eine Gradationskurven-Einstellungsebene mit einer Tiefenmaske.

3. Wiederholen Sie diesen Vorgang für die Mitteltöne++ und Lichter++ Menüpunkte. Schließlich haben Sie drei Einstellungsebenen mit jeweils einer anderen Maske.

4. Nun können Sie beginnen, die Tiefen, Mitteltöne und Lichter des Bildes zu editieren, indem Sie die Miniatur jeder Einstellungsebene im Ebenen-Bedienfeld doppelklicken. Die Lichterkurve sollte die Helligkeit reduzieren, die Mitteltonkurve sollte eine Sombrero-Form haben und die Tiefenkurve sollte die Helligkeit leicht erhöhen.

5. Sie können auch den Gradationskurven- oder Tonwert-Filter auf jede der Ebenenmasken anwenden, um die Ebenenmasken zu verfeinern.

6. Um die Ebenen wieder zu kombinieren, wählen Sie alle vier Ebenen aus und führen Sie "Ebene > Auf eine Ebene reduzieren" aus.

 

Aufzeichnung des Effekts von Einstellungsebenen als Lookup Datei und Anwendung derselben

1. Öffnen Sie ein RGB-Bild in Photoshop Elements.

2. Falls es keine Hintergrundebene gibt, wählen Sie Ebene > Auf Hintergrundebene reduzieren. Falls es ein 16-bit Bild ist, wählen Sie Bild > Modus > 8 Bit/Kanal.

3. Fügen Sie eine oder mehrere Einstellungsebenen hinzu, bis Sie mit dem Effekt zufrieden sind.

4. Wählen Sie Datei > Speichern > Color Lookup Tabelle. Geben Sie den Namen des Effekts und Ihren Namen ganz oben im Dialog ein. Entscheiden Sie sich für die Anzahl der Rasterpunkte und das Format der Lookup Datei. Als Einstellung empfehlen wir 16 und 3DL für kleine Dateien sowie 32 und CUBE oder CSP für etwas bessere Qualität aber größere Dateien.

5. Stellen Sie sicher, dass das Kästchen "Lookup Muster auslesen" deaktiviert ist. Wenn Sie das Kästchen "In Presets-Ordner speichern" aktivieren, wird die Lookup Datei als Vorgabe im Color Lookup dialog erscheinen, aber nur nachdem Sie Photoshop Elements neu gestartet haben.

6. Klicken Sie OK. Falls Sie nicht das Kästchen "In Presets-Ordner speichern" aktiviert haben, erscheint ein Dateidialog. Anderenfalls erscheint eine Meldung, die den Ort der Speicherung nennt.

7. Machen Sie die Einstellungsebenen im Protokoll-Bedienfeld rückgängig oder löschen Sie diese im Ebenen-Bedienfeld. Alternativ starten Sie Photoshop Elements neu und öffnen Sie die selbe Bilddatei erneut.

8. Wählen Sie die Color Lookup Einstellungsebene unter Ebene > Neue Einstellungsebene > Color Lookup. Falls Sie Photoshop Elements neu gestartet und zuvor das Kästchen "In Presets-Ordner speichern" benutzt haben, finden Sie die gespeicherte Lookup Datei im 3DLUT-Datei-Kombinationsfeld. Falls nicht, klicken auf das 3DLUT-Datei-Kombinationsfeld und wählen Sie den obersten Punkt "3D LUT laden". Im erscheinenden Dateidialog wählen Sie die zuvor gespeicherte Lookup Datei.

9. Nun sehen Sie den aufgezeichneten Effekt erneut angewendet. Klicken Sie OK, um den Dialog zu schließen.

 

Aufzeichnung des Effekts von Filtern als Lookup Datei und Anwendung derselben

1. Öffnen Sie ein RGB-Bild in Photoshop Elements.

2. Um präzisere Farbwerte in der Lookup Datei zu erzielen, wählen Sie Bild > Modus > 16 Bit/Kanal. Aber tun Sie dies nur, falls die Filter, die Sie anwenden möchten, auch 16-bit Bilder unterstützen und falls Sie nicht zumindest eine Einstellungsebene verwenden möchten.

3. Wählen Sie "Bild > Color Lookup Muster hinzufügen" aus. Auf dem erscheinenden Dialog müssen Sie sich für die Anzahl der Rasterpunkte und das Format der Lookup Datei entscheiden. Sie können diese Einstellungen später nicht mehr ändern, denn sonst wird die Lookup Datei falsche Werte enthalten. Als Einstellung empfehlen wir 16 und 3DL für kleine Dateien sowie 32 und CUBE oder CSP für etwas bessere Qualität aber größere Dateien.

4. Wenn Sie nun OK klicken, sehen Sie das Lookup Muster oben in Ihrem Bild. Je größer der gewählte Rasterpunkte-Wert, desto größer fällt auch das Muster aus.

5. Wenden Sie nun ihre Filter (und Einstellungsebenen) auf das Bild an. Wenden Sie nur Filter an, welche Farbe, Helligkeit, Kontrast, Farbton oder Sättigung verändern. Effekte wie Weichzeichnung, Schärfen, Rauschen, Malen, Verzerrung etc. können nicht erfasst werden. Sie können auch Ebenen duplizieren und Blendmodi verändern. Solange das Lookup Muster sichtbar bleibt, ist es auch möglich, eine funktionierende Lookup Datei zu erstellen.

6. Wählen Sie Datei > Speichern > Color Lookup Tabelle. Geben Sie den Namen des Effekts und Ihren Namen ganz oben im Dialog ein. Verändern Sie nicht die Rasterpunkte- und Format-Einstellungen. Sie müssen gleich bleiben, anderenfalls reproduziert die Lookup Datei nicht den gewünschten Effekt.

7. Stellen Sie sicher, dass das Kästchen "Lookup Muster auslesen" aktiviert ist. Wenn Sie das Kästchen "In Presets-Ordner speichern" aktivieren, wird die Lookup Datei als Vorgabe im Color Lookup dialog erscheinen, aber nur nachdem Sie Photoshop Elements neu gestartet haben.

8. Klicken Sie OK. Falls Sie nicht das Kästchen "In Presets-Ordner speichern" aktiviert haben, erscheint ein Dateidialog. Anderenfalls erscheint eine Meldung, die den Ort der Speicherung nennt.

9. Machen Sie die Filter und das Lookup Muster im Protokoll-Bedienfeld rückgängig. Alternativ starten Sie Photoshop Elements neu und öffnen Sie die selbe Bilddatei erneut.

10. Wählen Sie die Color Lookup Einstellungsebene unter Ebene > Neue Einstellungsebene > Color Lookup. Falls Sie Photoshop Elements neu gestartet und zuvor das Kästchen "In Presets-Ordner speichern" benutzt haben, finden Sie die gespeicherte Lookup Datei im 3DLUT-Datei-Kombinationsfeld. Falls nicht, klicken auf das 3DLUT-Datei-Kombinationsfeld und wählen Sie den obersten Punkt "3D LUT laden". Im erscheinenden Dateidialog wählen Sie die zuvor gespeicherte Lookup Datei.

11. Nun sehen Sie den aufgezeichneten Effekt erneut angewendet. Klicken Sie OK, um den Dialog zu schließen.