Überarbeiten-Menü

 

Intelligente Autokorrektur

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Erweitert in ElementsXXL 5.0

Normalerweise kann der Intelligente-Autokorrektur-Filter nur auf Bilder mit 8-bit pro Kanal angewendet werden. ElementsXXL erlaubt die Anwendung auf Bilder mit 16-bit pro Kanal. Jedoch wird nur der Farbeffekt von Intelligente Autokorrektur auf 16-bit Bilder übertragen, während der lokale Kontrasteffekt beiseite gelassen wird. Während der Dialog angezeigt wird, sehen Sie eine Farbleiste oben im Bild. Sie verschwindet nach Klick auf die OK-Schaltfläche.

 

Auto-Sättigung

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein
Hinzugefügt in ElementsXXL 6.0

Die Auto-Sättigung erhöht die Sättigung für blasse Fotos und verringert sie für Fotos mit zu lebendigen Farben. Dies geschieht automatisch mit Hilfe des Sättigungshistogramms und einiger interner Logik.

 

Auto-Objektivkorrektur

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 5.0

Das Auto-Objektivkorrektur-Untermenü bietet verschiedene Menüpunkte zur automatischen Korrektur von Objektivverzerrungen von Fotos. Bitte stellen Sie sicher, dass bei diesen Fotos nicht bereits eine Objektivkorrektur erfolgt ist, andernfalls werden Sie in die Gegenrichtung verzerrt. Um manuelle Objektivkorrekturen vorzunehmen, können Sie auch den Filter "Kameraverzerrung korrigieren" im Filter-Menü verwenden. Um chromatische Aberrationen manuell zu korrigieren, benutzen Sie den Filter "Chromatische Aberration" von ElementsXXL.


Optionen...

Der Menüpunkt Optionen zeigt einen Dialog zum manuellen Auswählen eines Objektivprofils und Objektivkorrekturoptionen an. Wenn ElementsXXL in der Lage ist, ein passendes Profil zu finden, dann ist das gefundene Objektivprofil in den Kombinationsfeldern Marke, Objektiv und Profil der Objektivprofile-Gruppe bereits vorab ausgewählt. Anderenfalls ist das Objektiv-Kombinationsfolder leer und Sie müssen das passende Objektiv (oder Kompaktkamera- oder Smartphone-Modell) selbst auswählen.

Wenn es mehr als einen wählbaren Punkt im Profil-Kombinationsfeld gibt, können Sie auch die anderen Punkte testen, um zu sehen, ob sie ein besseres Ergebnis erzielen. Von manchen Objektivprofilen gibt es Variationen für JPEGs und Rohdateien oder es gibt das selbe Objektiv für verschieden Kameramarken.

Wenn ElementsXXL kein passendes Objektivprofil finden konnte, können Sie die Information nutzen, die in der Gruppe Metadaten angezeigt wird, um Einträge aus Kombinationsfeldern der Objektivprofile-Gruppe auszuwählen. Kümmern Sie sich nicht darum, falls ein anderer Kameraname unter Marke (Metadaten) und Profil (Objektivprofile) angezeigt wird, denn unterschiedliche Formatfaktoren unterschiedlicher Kameras werden während der Objektivkorrektur berücksichtigt.

Sie können Ihre eigenen Objektiv-Standardeinstellung speichern, falls Sie ein anderes Objektivprofil für die aktuellen Metadaten verwenden möchten oder falls ElementsXXL nicht in der Lage ist, ein passendes Objektivprofil zu finden. Dies bedeutet, dass wann immer ElementsXXL versucht, eine Objektivprofil zu finden, zuerst die gespeicherten Objektiv-Standardeinstellungen nach den aktuellen Metadaten durchsucht werden. Das heißt, die gespeicherten Objektiv-Standardeinstellungen haben Vorrang vor dem Objektivprofil-Erkennungsalgorithmus. Um eine Objektiv-Standardeinstellung zu speichern, wählen Sie Ihr Objektivprofil in den Kombinationsfeldern der Objektivprofile-Gruppe aus und klicken Sie die Speichern-Schaltfläche in der Objektiv-Standardeinstellung-Gruppe. Um eine Objektiv-Standardeinstellungen wieder zu löschen, klicken Sie einfach die Löschen-Schaltfläche.

Wenn Sie eine deaktivierten Auto-Schaltfläche in der Objektiv-Standardeinstellung-Gruppe sehen, nachdem dieser Dialog erschein, bedeutet dies, dass das ausgewählte Objektivprofil durch den Objektivprofil-Erkennungsalgorithmus gefunden wurde. Wenn die Standard-Schaltfläche stattdessen deaktiviert ist, wurde das ausgewählte Objektivprofil unter den Objektiv-Standardeinstellungen gefunden. Sie können auch die Auto-Schaltfläche klicken, um das Objektivprofil des automatischen Erkennungsalgorithmuses auszuwählen oder die Standard-Schaltfläche klicken, um die Objektiv-Standardeinstellung zuzuweisen. Wenn keine Objektivprofil erkannt wird oder keine Objektiv-Standardeinstellung für die aktuellen Metadaten gespeichert wurde, erhalten Sie eine Fehlermeldung beim Klicken der beiden Schaltflächen.

Die Kästchen Geometrische Verzerrung, Chromatische Aberration und Vignettierung der Korrektur-Gruppe legen fest, welche Teile des Objektivkorrekturprozesses angewendet oder ausgelassen werden. Ein aktiviertes Bild automatisch skalieren Kästchen stellt sicher, dass so viel Bildinhalt wie möglich erhalten bleibt, was durch Skalieren des Bildes nach der Objektivkorrektur sicher gestellt wird. In den meisten Fällen sehen Sie keinerlei transparenten Randbereiche nach der Objektivkorrektur, aber für einige extreme Objektive, wie beispielsweise Fischaugenobjektive, können Sie mit Hilfe des Kombinationsfelds Kante entscheiden, was in den freien Randbereichen angezeigt werden soll. Sie können wählen zwischen Kantenerweiterung, Transparenz, Schwarze Farbe und Weiße Farbe.

Beim Auswählen einer Option wird die geänderte Einstellung automatisch angewendet und die Autoobjektivkorrektur durchgeführt. Dies dauert für gewöhnlich ein paar Sekunden. Wenn Sie nicht warten und mehrere Einstellungen anpassen möchten, können Sie das Vorschau-Kästchen deaktivieren. Wenn Sie es deaktiviert lassen, sehen Sie nach dem Klick auf OK lediglich das Endergebnis. Wenn Sie das Vorschaukästchen deaktivieren und schnell wieder aktivieren, können Sie das Vorher und Nachher miteinander vergleichen, ohne dass der Effekt langsam von neuem berechnet wird.


Vollständige Objektivkorrektur
, Nur geometrische Verzerrung, Nur chromatische Aberration, Nur Vignette

Der Menüpunkt Vollständige Objektivkorrektur entfernt die geometrische Verzerrung, chromatische Aberration und Vignettierung. Wenn Sie nur eines davon anwenden möchten, verwenden Sie bitte die Menüpunkte Nur Geometrische Verzerrung, Nur chromatische Aberration oder Nur Vignette. Während der Berechnung können Sie das verwendete Objektivprofil im Verlaufsfenster sehen.

Wenn ElementsXXL kein passendes Objektivprofil finden kann, sehen Sie eine Nachricht und der Dialog des Optionen-Menüpunktes wird angezeigt. Dort können Sie manuell ein passendes Profil wählen. Am besten klicken Sie die Speichern-Schaltfläche button der Objektiv-Standardeinstellung-Gruppe, damit das ausgewählte Objektivprofil automatisch das nächste Mal verwendet wird, un zwar für Bilder mit dem selben Kamera- und Objektivnamen in den Metadaten. Anderenfalls müssen Sie das nächste Mal das Objektivprofil erneut manuell auswählen.


Objektiv-Datenbank updaten, Unterstützte Objektive

Der Menüpunkt Objektiv-Datenbank updaten führt Sie auf die Webseite der aktuellen Version von Adobe DNG Converter. Bitte laden Sie diesen herunter und installieren Sie ihn, um die aktuelle Datenbank der Objektivprofile von Adobe zu erhalten. Bitte starten Sie Photoshop Elements danach erneut, um sicherzustellen, dass ElementsXXL die neuen Objektivprofile aufgreift.

Der Menüpunkt Unterstützte Objektive ruft einer Webseite auf, welche die Namen aller unterstützten Objektive angezeigt. Die Versionsnummer von Camera Raw, die dort genannt wird, entspricht der Versionsnummer von Adobe DNG Converter.


Adobe Lens Profile Downloader / Creator

Der Menüpunkt Adobe Lens Profile Downloader bringt Sie zur Downloadseite der Software "Adobe Lens Profile Downloader". Falls die Installation des Lens Profile Downloader nicht funktioniert, müssen von hier die aktuellste Version von Adobe AIR installieren. Nachdem Sie ihn installiert haben, können Sie ihn vom selben Menüpunkt aus starten. Lens Profile Downloader dient zum Herunterladen von Objektivprofilen, die von Nutzern hochgeladen wurden. Damit können Sie Profile für exotischere Objektive finden und sie direkt in die Adobe Objektivdatenbank auf Ihrem Computer installieren. Bitte starten Sie Photoshop Elements erneut, um sicherzugehen, dass ElementsXXL die neuen Objektive aufgreift.

Der Menüpunkt Adobe Lens Profile Creator bringt Sie zur Downloadseite der Software "Adobe Lens Profile Creator". Nachdem Sie ihn heruntergeladen, kopieren Sie den Inhalt der .zip Datei am besten nach c:\Program Files (x86)\Adobe Lens Profile Creator 1.0.4\, denn dann können Sie dieses Werkzeug vom selben Menüpunkt aus starten. Sie können den Lens Profile Creator verwenden, um Objektivprofile zu erstellen, die bisher nicht existieren. Für weitere Informationen lesen Sie bitte die entsprechende Bedienungsanleitung.

Um sicherzugehen, dass ElementsXXL Ihre neu erstellten Objektivprofile (oder Profile, die Sie von irgendwo heruntergeladen haben) registriert, kopieren Sie bitte die .lcp Datei in folgenden Ordner (wo sich auch die heruntergeladenen Objektive des Adobe Lens Profile Downloaders befinden):
c:\Users\<your username>\AppData\Roaming\Adobe\CameraRaw\LensProfiles\1.0\Downloaded\
Bitte starten Sie Photoshop Elements erneut, um sicherzustellen, dass ElementsXXL die neuen Objektivprofile entdeckt.

 

Farbe anpassen > Farbstich entfernen

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein
Erweitert in ElementsXXL 5.0

Normalerweise kann der Farbstich-entfernen-Filter nur auf Bilder mit 8-bit pro Kanal angewendet werden. ElementsXXL erlaubt Ihnen, den Filter auf Bilder mit 16-bit pro Kanal anzuwenden. Während der Dialog angezeigt wird, sehen Sie eine Farbleiste oben im Bild. Sie verschwindet wieder, nachdem Sie auf OK geklickt haben.

 

Farbe anpassen > Farbe für Hautton anpassen

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Erweitert in Elements XXL 5.0

Normalerweise kann der Farbe für Hautton-anpassen-Filter lediglich auf Bilder mit 8-bit pro Kanal angewendet werden. ElementsXXL erlaubt die Anwendung auf BIlder mit 16-bit pro Kanal. Während der Dialog angezeigt wird, sehen Sie eine Farbleiste oben im Bild. Sie verschwindet wieder, nachdem Sie auf OK geklickt haben.

 

Farbe anpassen > Kanalmixer

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 1.0, verbessert in 3.0

Der Kanalmixer setzt die Farbkanäle eines RGB-Bildes erneut zusammen, indem die drei RGB-Kanäle gemäß bestimmter Prozentwerte übereinandergelegt werden, was Farbeffekte hervorruft. Zudem können Sie, vorausgesetzt das Monochrom-Kästchen ist aktiviert, einen Schwarzweißeffekt schaffen, der durch eine Mischung der drei Farbkanäle entsteht.

Das Ausgabekanal-Kombinationsfeld wählt den Farbkanal, der von den vier Reglern bearbeitet wird. Jede Ausgabekanal-Option besitzt unterschiedliche Reglerwerte, so dass es tatsächlich insgesamt 12 Reglerwerte gibt. Die Rot-, Grün- und Blau-Regler legen die Farbmischung fest, die für den ausgewählten Ausgabekanal verwendet wird. So lange der Gesamtwert aller drei Regler sich bei 100% befindet, bleibt die Helligkeit unverändert. Der Konstante-Regler passt die Helligkeit des aktuellen Ausgabekanals an. Um alle Werte zurückzusetzen, halten Sie die Alt-Taste gedrückt und klicken Sie auf die Abbruch-Schaltfläche, die nun den Namen Zurück trägt.

 

Farbe anpassen > Dynamik

Unterstützt von: Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 1.0, verbessert in 3.0

Der Dynamik-Filter ändert die Sättigung des Bildes. Wohingegen der Sättigung-Regler eine übliche Sättigungsanpassung vornimmt, schützt der Dynamik-Regler zusätzlich Hauttöne vor zu starker Übersättigung.

 

Farbe anpassen > Farbbalance

Unterstützt von: Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 1.0, verbessert in 3.0

Der Farbbalance-Filter erlaubt die separate Anpassung der Farbe bei den Schatten, Mitteltönen und Lichterbereichen.

Um eine bestimmte tonale Bandbreite auszuwählen, klicken Sie entweder auf die Schatten-, Mitteltöne- oder Lichter-Optionsschaltfläche. Jede dieser Optionen erlaubt verschiedene Werte für die drei Farbregler.

Das Kästchen Luminanz erhalten belässt die Helligkeit des Bildes während es eingefärbt wird.

 

Farbe anpassen > Selektive Farbkorrektur

Unterstützt von: Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 1.0, verbessert in 3.0

Mit dem Filter Selektive Farbkorrektur können Sie bestimmte Farb- und Graubereiche des Bildes unabhängig voneinander anpassen. Er ist dem Farbton/Sättigung-Filter ähnlich, verwendet jedoch das CMYK-Farbmodell anstatt HSL, wie Sie anhand der Namen der Regler sehen können. Darüber hinaus erlaubt er, weiße, neutrale und schwarze Bereiche zu verändern. Auf der anderen Seite sind die Anpassungen des selektiven Farbkorrekturfilters weniger präzise, da es keine Funktion gibt, um die Farbgrenzen zu bestimmen.

Wählen Sie die Zielfarbe aus dem Farben-Kombinationsfeld und verwenden Sie die Regler, um sie zu verändern. Jede Option des Kombinationsfeldes verwendet unterschiedliche Reglerwerte, so dass es einen Gesamtwert von 9 * 4 = 36 Reglerwerte gibt. Die zwei Methode-Optionsschaltflächen unten wechseln zwischen verschiedenen Farbanpassungsmethoden. Um alle Werte zurückzusetzen, halten Sie die Alt-Taste gedrückt und klicken Sie auf die Abbruch-Schaltfläche, die nun den Namen Zurück trägt.

 

Farbe anpassen > Color Lookup

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein
Hinzugefügt in ElementsXXL 4.0, erweitert in 5.0

Der Filter "Color Lookup" ermöglicht die Anwendung einer Wertetabelle (auch Profil genannt) auf das Bild und somit das Produzieren einer Farbanpassung oder eines Farbeffekts. Es gibt zwei Arten von Dialogen: Der Klassische (siehe oben) wird in Photoshop Elements 13 und höher angezeigt. Der eigene Dialog von ElementsXXL (siehe unten) wird hauptsächlich in Photoshop Elements 11 und 12 verwendet.

Der klassische Dialog (siehe oben) bietet drei Kombinationsfelder mit verschiedenen Profiltypen (3DLUT-Datei, Abstrakt und Device-Link). Da man nur ein Profil anwenden kann, entscheidet eine Optionsschaltfläche auf der linken Seite, welche Kombinationsfeldoption angewendet wird. Die Kombinationsfelder bietet bereits Profilvorgaben, aber Sie können ebenso ein Profil aus einer Datei öffnen, indem Sie den ersten Laden-Punkt jedes Kombinationsfeldes wählen, wodurch ein Dateidialog geöffnet wird.

Das Kästchen Dither legt fest, ob "Dithering" anwendet wird, was bedeutet, dass benachbarte Pixel angepasst werden, um ein visuell präziseres Ergebnis zu erzielen. Dies ist nur zu empfehlen, wenn das Bild kein Bildrauschen enthält, welches auf diese Weise verstärkt werden könnte.

Der Deckkraft-Regler ermöglicht Ihnen, die Intensität des Color-Lookup-Effekts zu reduzieren. Im Fall der Color-Lookup-Einstellungsebene reduziert dieser direkt die Deckkraft der Einstellungsebene. Der Deckkraft-Regler ist nicht immer verfügbar, dies hängt von der benutzten Version von Photoshop Elements ab und ob Sie den Filter- oder Einstellungsebenendialog verwenden. Alternativ verwenden Sie bitte den Bearbeiten > Verblassen Befehl, nachdem Sie den Color Lookup Filter angewendet haben, oder verändern Sie die Ebenendeckkraft, nachdem Sie die Color-Lookup-Einstellungsebene angewendet haben.

Wenn Sie eine .cube Datei öffnen, sehen Sie unten auch Steuerungselemente für die Datenreihenfolge und Tabellenreihenfolge. Mit deren Hilfe können Sie die Farbreihenfolge wechseln, was für gewöhnlich exotischere Farbeffekte ergibt.

Der Color-Lookup-Dialog von ElementsXXL ist einfacher gehalten und unterstützt weder 1DLS, 3DLS noch ICC/ICM Dateien. Aber er funktioniert dafür auch in Photoshop Elements 11 und 12. Wenn Sie das Kästchen "Original-Filter für 16-bit Bilder verwenden" in den ElementsXXL Voreinstellungen deaktivieren, können Sie ihn auch in neueren Photoshop Elements Versionen verwenden.

Es gibt eine eigene Laden-Schaltfläche zum Öffnen von der Lookup-Dateien, so dass Sie diese Option nicht aus dem Kombinationsfeld auswählen müssen. Das vorhandene Kästchen Farbreihenfolge umkehren (anstatt Datenreihenfolge und Tabellenreihenfolge) funktioniert ebenso mit 3DL-, CSP- und LOOK-Dateien und nicht nur mit CUBE-Dateien wie im klassischen Dialog.

Bitte beachten: Sie können ihre eigenen Lookup-Dateien unter Datei > Speichern > Color Lookup Tabelle erstellen und dann im Color Lookup Filter und der Color Lookup Einstellungsebene verwenden.

 

Farbe anpassen > Gleiche Farbe

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein oder mehrere 8-bit Bilder müssen geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 2.0, verbessert in ElementsXXL 6.0

Der Gleiche Farbe Filter greift sich die Farben eines anderen Bildes oder einer anderen Ebene und wendet diese auf die ausgewählte Ebene an, um die Farbstimmung beider Bilder (bzw. Ebenen) anzugleichen. Das Bild oder die Ebene, aus dem die Farben stammen, wird mit den Quelle- und Ebene-Kombinationsfeldern bestimmt. Dort können Sie das aktuelle Dokument oder jedes andere Dokument, das in Photoshop Elements geöffnet ist, ebenso wie eine Ebene des ausgewählten Dokuments oder eine reduzierte Version aller Ebenen des Dokuments auswählen. Sie können auch im Quelldokument eine Auswahl erstellen. Dann verwendet der Gleiche Farbe Filter nur den ausgewählten Bereich anstatt des ganzen Bildbereichs.

Zwei verschiedene Effekte sind im Modus-Kombinationsfeld wählbar. Der Effekt Globales Licht nimmt die Durchschnittsfarbe eines anderen Bildes, um das aktuelle Bild einheitlich einzufärben. Der Effekt Lokaler Bereich greift sich Farben aus verschiedene Bereichen des anderen Bildes wodurch das Bild lokal unterschiedlich gefärbt wird. Das Kästchen Sättigung verringern bewirkt, dass das Bild nur in der Helligkeit verändert wird, und nicht farblich. Der Sättigung-Regler beeinflusst die Sättigung des Farbeffekts. Mit den Helligkeit- und Kontrast-Reglern können Sie den Effekt an die Helligkeit und den Kontrast des Quellbildes oder der -ebene anpassen. Der Radius-Regler bestimmt die Größe der Bereiche, aus denen die Farben für den Lokalen Bereich Effekt aufgenommen werden.

 

Beleuchtung anpassen > Tiefen/Lichter

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 2.0

Der Tiefen/Lichter Filter passt die Helligkeit der dunkelsten und hellsten Bildbereiche unabhängig voneinander an. ElementsXXL erlaubt, diesen Filter mit dem neuen Tastaturkürzel Strg + H zu starten und ersetzt den Standard Tiefen/Lichter Dialog mir einem eigenen Dialog. Der neue Dialog gleicht dem alten bis Sie das Weitere Optionen einblenden Kästchen aktivieren. Dann erhalten Sie alle Funktionen von Photoshops Tiefen/Lichter Filter.

Mit aktiviertem Weitere Optionen einblenden Kästchen erhalten Sie jeweils drei statt einem Regler für Tiefen sowie Lichter. Außerdem enthüllen sich drei weitere Anpassungsoptionen.

Die Tiefen aufhellen und Lichter abdunkeln Regler des nicht-expandierten Dialogs heißen nun Stärke. Die neuen Tonbreite Regler definieren den betroffenen Bereich der Tonwerte. Mit einem niedrigen Wert werden nur die dunkelsten oder hellsten Bildbereiche verändert. Höhere Reglerwerte schließen auch die Mitteltöne ein.

Die Radius Regler bestimmen die Weichheit des Übergangs zwischen den betroffenen Bereichen und dem Rest des Bildes. Ein niedriger Radius-Wert erzeugt einen flachen Effekt und bringt raue Übergänge hervor. Andererseits kann ein hoher Radius-Wert den Effekt abschwächen, denn die Übergangsbereiche können die veränderten Bereiche überlagern.

Der Farbkorrektur Regler passt die Sättigung des Bildes an. Starke Effekte können die Sättigung erhöhen oder erniedrigen, so dass dieser Regler dies korrigieren kann. Die Schwarz beschneiden und Lichter beschneiden Textboxen enthalten Prozentwerte, die bestimmen, wie viel Tonwerte an beiden Enden der Tonskala abgeschnitten werden. Diese beiden Optionen ähneln den schwarzen und weißen Reglern des Tonwerte Filters. Ein höherer Schwarz- beschneiden-Wert, z.B. 5.0%, produziert normalerweise stärkere Schatten. Aber das Erhöhen des Lichter-beschneiden-Wertes kann schnell Details aus den hellen Bildbereichen löschen, so dass sich hier mehr Umsicht empfiehlt.

Wenn Sie die Alt-Taste gedrückt halten, erhält die Abbruch-Schaltfläche den Namen Zurücksetzen und Sie können Sie anklicken, um die ursprünglichen Einstellungen aller Steuerelemente wieder herzustellen. Um zum Tiefen/Lichter-Standarddialog von Photoshop Elements zu gelangen, klicken Sie die Klassisch-Schaltfläche in der unteren rechten Ecke.

Unter Bearbeiten > Einstellungen > ElementsXXL können Sie das Kästchen Tiefen/Lichter aktivieren, um den klassischen Dialog von vornherein anzuzeigen. Standardmäßig wird eine Vorschaubild erzeugt, um die Effektberechnung zu beschleunigen. Falls Sie das nicht möchten, können Sie dort das Kästchen Vorschaubild für Filter verwenden deaktivieren.

 

Beleuchtung anpassen > Gradationskurven

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 1.0, erweitert in 3.0, 4.0 und 5.0

Der Gradationskurvenfilter ermöglicht Ihnen, die Helligkeit und den Kontrast digitaler Bilder zu verändern und zu verbessern, indem die Helligkeitswerte des Bildes neu zugeordnet werden. Er kann auch auf Ebenenmasken und Smartfiltermasken angewendet werden, um diese zu bearbeiten.

Sie können eine Vorgabe aus dem Vorgabe-Kombinationsfeld auswählen, um diese anzuwenden. 14 Vorgaben sind standardmäßig bereits verfügbar und können nicht gelöscht werden. Um Ihre eigene Vorgabe zu speichern klicken Sie das Menü-Icon rechts vom Kombinationsfeld an, und wählen Sie Vorgabe speichern aus dem erscheinenden Menü. Bitte speichern Sie die Vorgabendatei im voreingestellen Ordner, anderenfalls erscheint es nicht im Vorgabe-Kombinationsfeld. Der Menüpunkt Vorgabe öffnen zeigt einen Dateidialog zum öffnen einer Vorgabedatei an, was nützlich ist, wenn Sie Vorgaben in einem anderen Ordner besitzen, z.B. aufgrund eines Downloads aus dem Netz. Der Menüpunkt Aktuelle Vorgabe löschen löscht die Vorgabedatei, die gerade im Vorgabe-Kombinationsfeld angezeigt wird.

Wenn das aktuelle Bild ein Graustufenbild ist oder lediglich ein Kanal oder eine Maske ausgewählt ist, bekommen Sie nur eine Grau-Kurve, mit der Sie arbeiten können. Wenn alle Kanäle eines RGB-Bildes aktiv sind, können Sie bis zu 17 Kurven anpassen (jedoch nur vier Kurven in der Gradationskurven-Einstellungsebene). Sie können mit dem Kombinationsfeld "Kanäle" zwischen ihnen hin- und her zu springen.

Die RGB-Kurve ermöglicht, die Helligkeit des Bildes zu verändern. Die Optionen Rot, Grün und Blau passen die roten, grünen und blauen Kanäle eines RGB-Bildes an. Die cyan- und magentafarbenen sowie die schwarzen Kurven produzieren entsprechende Farbeffekte. Da das CMYK-Farbmodell gegensätzlich zu RGB ist, müssen Sie (sofern Sie nicht das Kästchen "Pigment/Tinte" aktivieren) die Kurve herunterziehen und cyanfarbene, magentafarbene, gelbe oder schwarze Effekte zu erzeugen.

Die Farbton-Kurve produziert Farbverschiebungseffekte, indem eine Grundfarbe in eine andere überführt wird. Die Sättigungskurve ermöglicht ein selektives Anpassen der Sättigung, indem Sie z.B. die Sättigung von weniger gesättigten Pixeln erhöhen oder die Sättigung von gesättigteren Pixeln verringern. Sie können Sie auch verwenden, um Colorkey-Effekte zu generieren, beispielsweise einen blauen Himmel in ein Bild, das andernfalls in schwarz/weiß ist. Während die RGB-Kurve die Helligkeit des Bildes verändert, und mitunter auch die Farbe leicht modifiziert, bewerkstelligt die Helligkeitskurve dies, ohne die Sättigung und die Farbtöne zu verändern.

Die verbleibenden sechs Kurven stellen die Lab und YCbCr-Farbmodelle dar, die ziemlich ähnlich sind. Das Lab-Modell erfordert mehr Berechnungen, wodurch es langsamer ist. Beide bieten eine Luminanzkurve an, die ähnlich wie die Helligkeitskurve funktioniert, sowie zwei Farbkanäle mit Rot/Grün- und Blau/Gelb-Kurven. Obwohl die Namen dieser vier Farbkurven ähnlich sind, sind die Farbeffekte, die sie hervorbringen, etwas anders. Um Farbverschiebungseffekte mit diesen Kurven zu produzieren, müssen Sie eine S- oder umgekehrte S-Form für die Kurve verwenden.

Die Sättigungskurve mit 11-Zonen-Raster und Abstandslinie

Als Ausgangseinstellung wird die Gradationskurve als eine diagonale Linie im Diagramm angezeigt, was bedeutet, dass die Anfangs- und Endwerte gleich sind und keine Anpassung erfolgt ist. Die Gradationskurve kann mit Hilfe von Punkten angepasst werden. Um einen neuen Punkt zu erstellen, klicken Sie irgendwo im Diagramm und ziehen Sie. Nach dem Loslassen der Maustaste wird eine Kurve durch den neuen Punkt gezeichnet. Sie können Ihren neuen Punkt anpassen oder weitere Punkte hinzufügen, bis Sie das gewünschte Ergebnis erhalten. Sie können auch durch die Eingabe von Zahlen in den Eingabe- und Ausgabe-Textboxen die Kurvenpunkte anpassen. Um einen Punkt zu löschen, wählen Sie ihn aus und drücken die Entf- oder Zurück-Taste oder ziehen Sie den Punkt über einen anderen Punkt, um beide zu verschmelzen. Um neu zu beginnen, halten Sie die Alt-Taste gedrückt und klicken Sie auf die Abbrechen-Schaltfläche, die nun in "Reset" umbenannt ist.

Die Auto-Schaltfläche korrigiert automatisch die Helligkeit, den Kontrast und die Farbe des Bildes gemäß den Vorgaben, die mittels Optionen-Schaltfläche (sehen Sie den Dialog Auto-Farbkorrekturoptionen weiter oben!) angegeben werden. Beide Schaltflächen löschen die aktuellen Kurven, also ist es besser, wenn Sie dieses Feature sofort verwenden, nachdem der Gradationskurven-Dialog erscheint.

Die Schaltfläche Angleichen zeigt einen Dialog zum Auführen verschiedener Arten von Histogrammangleichungen an. Der Menüeintrag Filter > Anpassungsfilter > Tonwertangleichung, der etwas Ähnliches macht, wendet den Effekt an, ohne die Möglichkeit, diesen anzupassen. Die Angleichen-Funktion im Gradationskurven-Dialog erstellt eine Kurve, die den Effekt reproduziert. Auf diese Weise können Sie die Kurve anpassen, um den Effekt je nach Ihrem Geschmack zu bearbeiten.

Die Histogramm-Methode erstellt eine Kurve, indem das vollständige Histogramm verwendet wird. Die Anzahl der erstellten Kurvenpunkte wird festgelegt vom Kurvenpunkte-Regler. Je mehr Kurvenpunkte hinzugefügt werden, desto präziser ist der Effekt, aber weniger Kurvenpunkte ergeben oft einen besser aussehenden Effekt. Die Helligkeit-Methode fügt nur einen zusätzlichen Kurvenpunkt hinzu, der die Helligkeit erhöht oder verringert. Der Kontrast- und Tonumfang-Effekt fügen drei Kurvenpunkte hinzu, die den Kontrast oder den Tonumfang des Bildes angleichen. Die Einfach-Methode ist der Histogramm-Methode ähnlich, fügt aber nur drei Kurvenpunkte hinzu.

Klicken Sie auf die Anpassen-Schaltfläche im Hauptdialog, um den Dialog "Anpassen" anzuzeigen. Hier können Sie die Kurven mit Hilfe von sechs Reglern verändern. So lange der Dialog "Anpassen" angezeigt wird, haben Sie keinen Zugang zum Hauptdialog, daher können Sie mit Hilfe des Kanäle-Kombinationsfelds zwischen den verschiedenen Kurven wechseln. Die sechs Regler passen die ausgewählte Kurve an, indem sie Helligkeit, Kontrast, Tiefen, Lichter und Belichtung erhöhen oder verringern. Manchmal fügen sie der Kurve einen oder zwei neue Punkte hinzu, um den beabsichtigten Effekt zu erreichen.

Der Intensität-Regler erhöhrt oder verringert den Effekt einer bereits erstellen Kurve. Wenn kein Kurvenpunkt existiert und Sie auch keinen der anderen fünf Regler verwendet haben, erzielt er keinen Effekt. Der Helligkeit-Regler fügt einen neuen mittleren Kurvenpunkt hinzu (sofern keiner solcher vorhanden ist), und bewegt ihn vertikal, um die Helligkeit des Bildes anzupassen. Der Kontrast-Regler fügt bis zu zwei neue Kurvenpunkte hinzu, um eine S-förmige Linie zum Anpassen des Kontrasts zu bilden. Die Tiefen- und Lichter-Regler erzeugen möglicherweise je einen Kurvenpunkt im linken oder rechten Bereich des Kurvendiagramms und passen so die Helligkeit in in den Schatten- und Lichtbereichen an. Schlussendlich bewegt der Belichtung-Regler den ersten oder letzten Kurvenpunkt, um die Helligkeit linearer anzupassen und Töne zu beschneiden.

Um die Reglerwerte auf Null zurück zu setzen, können Sie auf die Schaltfläche "Reset" klicken. Auch die Schaltfläche "Abbrechen" macht die Anpassungen rückgängig, aber schließt den Dialog. Die Schaltfläche "OK" behält die Anpassungen bei.



Die schwarze Kurve zeigt eine typische Kontrastanpassung mit Hilfe einer S-Kurve.

Es gibt auch Pipettenwerkzeuge, um aus der Vorschau einen schwarzen und einen weißen Punkt (die dunkelsten und hellsten Pixel) aufzunehmen. Zusätzlich führt das graue Pipettenwerkzeug eine Farbkorrektur durch, wenn Sie auf einen leicht eingefärbten grauen Bereich des Bildes klicken. Doppelklicken Sie auf einen dieser Pipettenicons, um einen Farbdialog anzuzeigen, mit dem man die Zielfarbe für die Tiefen, Mitteltöne oder Lichter bestimmen kann. Halten Sie die Umschalttaste gedrückt und klicken Sie auf einen dieser Pipettenicons, um einen Farbdialog anzuzeigen, mit dem man die aufgenommene Farbe manuell ändern kann. Das Handwerkzeug ermöglicht das Erstellen und Anpassen eines Kurvenpunktes durch Klicken und Ziehen im Bild.

Das Schnittmaske-Kästchen ist nur im Dialog der Gradationskurven-Einstellungsebene sichtbar. Es ermöglicht, eine Schnittmaske zur Gradationskurven-Einstellungsebene hinzuzufügen und diese auch wieder zu entfernen. Durch die Schnittmaske werden die Gradationskurven nur auf die darunter liegende Ebene angewendet und nicht auf alle anderen unteren Ebenen.

Wenn man das Kästchen am unteren Rand aktiviert, kommen mehr Bedienelemente zum Vorschein: Pigment/Druckfarbe kehrt einfach die Werte beider Achsen im Diagramm um, was dazu führt, dass die Farben von weiß nach schwarz verlaufen und die Kurve um 180 Grad gedreht wird. Das Kästchen Genaueres Gitter verdoppelt die Linienanzahl im Diagramm. Das Kanalüberlagerungen-Kästchen zeigt die Anpassungen an, die mit den drei Pipettenwerkzeugen vorgenommen wurden. Das Grundlinie-Kästchen entfernt oder fügt die diagonale Linie im Diagramm hinzu. Das Schnittlinie-Kästchen zeigt sich kreuzende Linien an während ein Kurvenpunkt bewegt wird. Das Histogramm-Kästchen zeigt ein Histogramm hinter der Kurve an.

Das Kästchen "11-Zonen-Raster" zeigt neun horizontale Linien und Zahlen von 1 bis 9 auf der linken Seite an. Dieses System wurde vom Schwarzweiß-Fotografen Ansel Adams entwickelt und definiert 11 Helligkeitsniveaus von 0 (rein schwarz) bis 5 (mittelgrau) bis 10 (extrem weiß). Das Kästchen "Abstandslinie" zeichnet eine vertikale Linie zwischen dem aktuellen Kontrollpunkt und der diagonalen Grundlinie. Es zeigt auch einen Wert an, der die Tonerhöhung oder -verringerung mit Werten zwischen -255 und 255 oder, sofern das 11-Zonen-Raster aktiv ist, mit -9.9 und 9.9 ausdrückt.

Die Schaltfläche Klassisch lässt eignen Gradationskurven-Dialog vom Photoshop Elements erscheinen. Dieser hat nicht die essentielle Kanäle-Option, so dass Sie nur die RGB-Kurve (oder die Rot-, Grün- oder Blau-Kurve falls der entsprechende Kanal zuvor ausgewählt wurde) verändern können. Jedoch bietet er drei andere, weniger wichtige Funktionen, die noch nicht im ElementsXXL Dialog verfügbar sind: Das Kästchen Beschneidung anzeigen, welches Bildbereiche sichtbar macht, in denen die Tonwerte abgeschnitten sind, ein Stift-Werkzeug, um eine individuelle Kurve zu zeichnen, die mittels Glätten-Schaltfläche verbessert werden kann, sowie zwei Knöpfe unter dem Diagramm, welche den ersten und letzten Kontrollpunkt repositionieren. Der obige Screenshot hier zeigt eine typische Kurve für erhöhte Helligkeit. Jedoch funktionieren die Auto- und Optionen-Schaltflächen nicht in Photoshop Elements 13 und höher.

Die Schaltfläche Photoshop (in Photoshop 15 und höher nur vom Gradationskurven-Filter-Dialog aus verfügbar) öffnet einen Dialog, der dem von Photoshop CC optisch sehr ähnlich ist. Er bietet die selben Funktionen wie der klassische Dialog. Es gibt ein Kanal-Kombinationsfeld, welches aber nicht funktioniert. Das selbe gilt für die Schaltflächen "Auto" und "Optionen...".

 

Beleuchtung anpassen > Belichtung

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 1.0, verbessert in 3.0

Der Belichtungsfilter ändert die Helligkeit des Bildes mit drei verschiedenen Methoden. Er ist einfacher zu bedienen, bietet jedoch weniger Kontrollmöglichkeiten als der Gradationskurvenfilter.

Der Belichtung-Regler passt die Helligkeit des Bildes an, ähnlich der fotografischen Belichtung.

Der Abstand-Regler verschiebt die Helligkeitswerte in eine bestimmte Richtung, ohne die sehr dunklen und hellen Bereiche zu schützen.

Der Gammakorrektur-Regler wendet eine Helligkeitskorrektur an, die bei Computermonitoren bekannt ist. Sie ähnelt dem mittleren Regler der Tonwertkorrektur.

Sie haben erneut drei Pipettenwerkzeuge zur Verfügung, um einen schwarzen, einen grauen und einen weißen Punkt aufzunehmen. So passen Sie den Wert des Belichtung- und Abstand-Reglers direkt an.

 

Beleuchtung anpassen > HDR Tonung

Unterstützt von: Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein 8-bit Bild muss geöffnet sein
Hinzugefügt in ElementsXXL 6.0

HDR Tonung ermöglicht, die Tiefen- und Lichtertöne zu komprimieren, um einen HDR-ähnliches Aussehen zu produzieren. Dieser Filter ähnelt dem Tiefen/Lichter-Dialog, erzielt aber einen natürlicher wirkenden Effekt. Die Einfach-Modus bietet weniger Regler und wird schneller berechnet als der Komplex-Modus, welcher mehr Regler für separate Tiefen- und Lichteranpassungen bietet. Beide Modi verwenden individuelle Reglerwerte, somit werden beim Wechsel zum anderen Modus nicht die Reglerwerte des vorhergehenden Modus übernommen.

Die Tiefen- und Lichter-Regler im Einfachmodus sowie die zwei Stärker-Regler im Komplexmodus regeln die Intensität des Effekts in den Tiefen- und Lichtbereichen herunter. Der Ton-Regler im Einfachmodus legt die Grenze zwischen den Tiefen und den Lichtern fest. Niedrige Werte wenden die Effektintensität des Lichter-Reglers in dunkleren Bereichen an, wohingegen höhere Werte die Effektintensität des Tiefen-Reglers in helleren Bildbereichen anwenden. Im Komplex-Modus können Sie die Tongrenze der Tiefen und Lichter unabhängig voneinander mit den beiden Ton-Reglern festlegen, was bedeutet, dass Mitteltöne in Abhängigkeit von den zwei Reglerwerten entweder schwächer oder stärker betroffen sind.

Schließlich definieren die Radius-Regler die Weichheit des Übergangsbereiches zwischen Schatten und Lichtern. Höhere Werte ergeben einen weichen Übergang und niedrigere Werte bilden einen harten Rand zwischen Schatten und Lichtern. Im Komplex-Modus können Sie den Übergang erneut unabhängig für die Schatten und Lichter festlegen.

 

Beleuchtung anpassen > Aufhellblitz

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein 8-bit- Bild muss geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 6.0

Der Aufhellblitz Filter ist dazu da, den Effekt eines Blitzlichtes auf der Kamera zu simulieren. Dies hellt dunklere Bildbereiche auf und dunkelt hellere Bereiche ab.

Der Stärke-Regler steuert die Stärke des Gesamteffekts von 0 bis 100%. Der Ton-Regler ermöglicht Ihnen, dunkle und helle Bereiche bezogen auf des Tonwert festzulegen. Höhere Werte wenden den aufhellenden Effekt auf Mitteltöne oder sogar Lichter an, wohingegen niedrigere Werte den aufhellenden Effekt auf die dunkleren Bereichen begrenzen. Gleichzeitig wenden höhere Werte den abdunkelnden Effekt auf die Lichtbereiche und niedrigere Werte wenden ihn auch auf die Tiefen an.

Der Radius-Regler macht den Übergang zwischen den aufgehellten und abgedunkelten Werten weicher. Der Aufhellen-Regler steuert die Intensität des Aufhelleffekts der virtuellen Blitzlichts, wohingegen der Abdunkeln-Regler die Stärke des Abdunkelungseffekts definiert. Sie können einen der beiden Regler auf Null setzen, um lediglich einen Aufhell- oder Abdunkelungseffekt anzuwenden.

Das Kästchen Umkehren dreht den Effekt um, d.h. dunkle Bereiche werden abgedunkelt und helle Bereiche werden aufgehellt. Dies kann dazu verwendet werden, einen Rücklichteffekt zu erstellen.

 

Intelligente Korrektur anpassen

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein
Erweitert in ElementsXXL 5.0

Normalerweise kann der Intelligente-Korrektur anpassen-Filter nur auf Bilder mit 8-bit pro Kanal angewendet werden. ElementsXXL erlaubt die Anwendung auf Bildern mit 16-bit pro Kanal. Jedoch wird nur der Farbeffekt des Intelligente-Korrektur-anpassen-Filters auf 16-bit-Bilder übertragen, sodass der lokale Kontrasteffekt unberücksichtigt bleibt. Während der Dialog angezeigt wird, sehen Sie eine Farbleiste oben im Bild. Sie verschwindet nach Klick auf OK.

 

Auto-Farbkorrekturoptionen

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 3.0, erweitert in 4.0

Der Befehl Auto-Farbkorrekturoptionen zeigt einen Dialog an, der mehr Optionen für die Einträge Auto-Kontrast (= Schwarzweiß-Kontrast), Auto-Tonwertkorrektur (= Kontrast kanalweise) und Auto-Farbkorrektur (= Dunkle und helle Farben + Neutral Mitteltöne) des Überarbeiten-Menüs bietet. Die Algorithmen-Gruppe erlaubt es zwischen Ihnen zu wechseln und bietet ein "Neutrale Mitteltöne ausrichten" Kästchen, welches eine leichte Farbkorrektur bewirkt. Die Option "Helligkeit und Kontrast verbessern" ist in Photoshop Elements noch nicht verfügbar, es wird sie aber in Zukunft geben.

In der Gruppe Zielfarben & Beschneiden können Sie Farben auswählen, um die Tiefen, Mitteltöne und Lichter anzupassen, indem Sie die entsprechende Farbbox anklicken. Sie könne auch Prozentwerte eintragen, um die Tiefen und Lichter zu beschneiden. Der Effekt ist sofort im Dokumentfenster zu sehen. Sofern aktiviert, stellt das Kästchen "Als Standard speichern" sicher, dass die aktuellen Einstellungen als Ausgangseinstellungen verwendet werden, wenn der Dialog erneut geöffnet wird.

 

In Schwarzweiß konvertieren

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Erweitert in ElementsXXL 5.0

Normalerweise kann der In Schwarzweiß-konvertieren-Filter nur auf Bilder mit 8-bit pro Kanal angewendet werden. ElementsXXL erlaubt es, ihn auf Bilder mit 16-bit pro Kanal anzuwenden. Während der Dialog angezeigt wird, sehen Sie eine Farbleiste oben im Bild. Sie verschwindet nach Klick auf OK.

 

Schwarzweiß

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 1.0, verbessert in 3.0 und 5.0

Ähnlich der Monochrom-Option des Kanalmixerfilters macht der Schwarzweißfilter aus einem Farbbild ein Graufstufenbild. Mit sechs anstatt drei Reglern zum Anpassen des Schwarzweißeffektes haben Sie mehr Möglichkeiten, aber es wird auch komplizierter. Darüber hinaus können Sie das Schwarzweißbild mit Hilfe einer Farbbox und zwei Farbreglern einfärben.

 

Sie können eine Vorgabe aus dem Vorgabe-Kombinationsfeld auswählen, um diese anzuwenden. 12 Vorgaben sind standardmäßig bereits verfügbar. Um Ihre eigene Vorgabe zu speichern klicken Sie das Menü-Icon rechts vom Kombinationsfeld an, und wählen Sie Vorgabe speichern aus dem erscheinenden Menü. Bitte speichern Sie die Vorgabendatei im voreingestellen Ordner, anderenfalls erscheint es nicht im Vorgabe-Kombinationsfeld. Der Menüpunkt Vorgabe öffnen zeigt einen Dateidialog zum öffnen einer Vorgabedatei an, was nützlich ist, wenn Sie Vorgaben in einem anderen Ordner besitzen. Der Menüpunkt Aktuelle Vorgabe löschen löscht die Vorgabedatei, die gerade im Vorgabe-Kombinationsfeld angezeigt wird, nach dem Sie um Bestätigung gefragt wurden. Bitte beachten Sie: Wenn Sie eine der bereits existierenden Vorgabedateien löschen, müssen Sie ElementsXXL neu installieren, um diese wiederherzustellen.

Die sechs oberen Regler definieren den Schwarzweißeffekt des Filters, indem sechs verschiedene Farbkanäle gemischt werden, die auf dem RGB- und dem CMY-Farbmodell basieren. Ein niedriger Reglerwert verdunkelt den entsprechenden Farbbereich und ein hoher Wert hellt die Farbe in der Schwarzweiß-Version des Bildes auf. Die Auto-Schaltfläche setzt Werte für diese Regler, was in vielen Fällen ein optimales Schwarzweißergebnis zur Folge hat. Um den Schwarzweißeffekt einzufärben, aktivieren Sie das Farbton-Kästchen. Nun können Sie auf die Farbbox klicken, um eine andere Farbe aus einem Farbdialog zu wählen, oder verwenden Sie die Farbton- und Sättigung-Regler, um die Farbe anzupassen.

 

Klarheit

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein 8-bit Bild muss geöffnet sein
Hinzugefügt in ElementsXXL 6.0

Der Klarheitfilter reproduziert den Effekt, der aus Adobe Camera Raw. Er erhöht den Kontrast in kleinen Bildbdetails, tut dies jedoch subtiler als der Mikro-Kontrast-Effekt. Der Stärke-Regler legt die Intensität des Effekts fest. Mit den Schatten- und Lichter-Reglern können Sie den Klarheiteffekt in den dunklen und hellen Bildbereichen verringern oder verstärken.

 

Mikro-Kontrast

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein RGB- oder Graustufen-Bild muss geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 5.0

Der Mikro-Kontrast filter verstärkt Strukturen in kleineren oder größeren Bilddetails. Es gibt zwei Methoden: Weich produziert einen safteren Effekt während Körnig einen rauheren Oberflächeneffekt erzeugt. Bitte beachten Sie, dass der Körnig-Effekt nur für Bilder mit 8-bit pro Kanal zur Verfügung steht und dass der Weich-Effekt für Bilder mit 16-bit pro Kanal viel langsamer berechnet wird.

Der Stärke Regler verläuft von 0 bis 200% und kontrolliert die Effektintensität. Der Radius Regler definiert die Größe der Details, die betont werden. Ein sehr kleiner Reglerwert prodziert einen Effekt, der ähnlich wie Schärfen aussieht während ein sehr großer Reglerwert sich in Richtung eines konventionellen Kontrasteffekts bewegt. Mittlere Radius Reglererte verstärken den Kontrast in kleineren oder größeren Bilddetails.

The Schwellenwert Regler ähnelt generell dem Stärke Regler, aber er erhöht auch die Anzahl und Größe der Bilddetails, die optimiert werden. Bei eingestellter Weich Methode wird auch die Sichtbarkeit der Bildkontouren verstärkt. Für die Körnung Methode bewirken höhere Reglerwerte auch, dass sich die Körnigkeit des Effekts reduziert.

 

Hochpass-Schärfen

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein 8-bit Bild muss geöffnet sein
Hinzugefügt in ElementsXXL 6.0

Der Hochpass-Schärfen-Filter ermöglicht das Schärfen eines Bildes, wobei Schärfungsartifakte vermieden werden und große Kontrolle über den Schärfungsprozess ermöglich wird.

Der Stärke-Regler steuert die Stärke des Schärfungseffekts. Mit dem Radius-Regler legen Sie die Größe der Details fest, die geschärft werden. Niedrige Werte lassen kleine Bilddetails hervorstechen, wohingegen höhere Werte größere Bilddetails betonen.

Mit dem Oberfläche-Regler reduzieren Sie das Schärfen in flachen Bildbereichen, während das Schärfen an den Bilddetailrändern konstant gehalten wird.

Die Tiefen- und Lichter-Regler reduzieren die Schärfungsintensität in dunklen und hellen Bildbereichen.

Der Schärfungseffekt besteht aus schwarzen und weißen Halos, die um die Bilddetails herum gezeichnet werden. Manchmal können weiße Halos auf einem dunklen Hintergrund zu stark sichtbar werden. Das selbe gilt für schwarze Halos auf einem hellen Hintergrund. Sie können die Regler Schwarze Halos und Weiße Halos verwenden, um dieses Problem zu beheben und derren Effekt zu reduzieren. Bitte beachten Sie, dass der Schärfungseffekt verschwindet, wenn Sie beide Regler auf deren höchsten Wert setzen. Der Farbrauschen-Regler reduziert Farbrauschen, das während des Schärfungsprozesses auftreten kann. Dieser Regler entfernt kein Farbrauschen, das im Bild bereits vor dem Schärfen vorhanden war.

Das Kästchen 100% Look erlaubt es, den Schärfeneffekt bei 100% Zoom zu betrachten. Falls ein Vorschaubild verwendet wird, wird die Vorschaufunktion deaktiviert und das Berechnen des Effekts könnte länger dauern.

 

Schärfe einstellen / Unscharf maskieren

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein RGB-Bild muss geöffnet sein.
Erweitert in ElementsXXL 4.0

Normalerweise ist es nur möglich, die Filter "Schärfe einstellen" und "Unscharf maskieren" auf alle Farbkanäle anzuwenden. Mit ElementsXXL können Sie beiden Filter auf eine Ebenenmaske, einen individuellen Kanal oder sogar zwei aktive Kanäle eines RGB-Bildes anwenden. Dies erlaubt Ihnen, individuelle Farbkanäle unterschiedlich zu schärfen, farbige Schärfehalos für Spezialeffekte zu produzieren oder Ebenenmasken zu schärfen.

 

Rauschen reduzieren

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 5.0

Der Rauschreduzierungsfilter reduziert das Rauschen eines Fotos. Er kann z.B. nach dem Schärfen angewendet werden, um Rauschen zu entfernen, das während des Schärfungsprozesses entstanden ist. Die Rauschreduzierung wird in voller Stärke angewendet. Um sie zu verringern, nutzen Sie bitte den Befehl Bearbeiten > Verblassen mit einer Deckkraft von weniger als 100%. Dieser Rauschreduzierungsfilter verwendet einen anderen Algorithmus als der Rauschreduzierungsfilter im Filtermenü.

 

Scharfzeichnen > Scharfzeichnen, Stark scharfzeichnen, Konturen scharfzeichnen

Unterstützt von Photoshop Elements 11 und höher
Erforderlich: Ein Bild muss geöffnet sein.
Hinzugefügt in ElementsXXL 1.0, angepasst in 5.0

Diese drei einfachen Scharfzeichnungsfilter wenden den Effekt an, ohne einen Dialog anzuzeigen. Stark scharfzeichnen wendet ein stärkere Schärfung als der Scharfzeichnungsfilter an. Konturen scharfzeichnen schärft die Objektränder in den Bildern. Um den Effekt dieser Filter zu reduzieren, wenden Sie sie entweder auf eine Ebene an und passen deren Deckkraft an oder verwenden Sie den Verblassen-Befehl.